Deutscher Doppelsieg in Rumänien

Skispringen - der 2. Durchgang aus Rasnov Sportschau 21.02.2020 31:27 Min. Verfügbar bis 21.02.2021 Das Erste

Weltcup in Rasnov

Deutscher Doppelsieg in Rumänien

Was für ein Auftakt in Rasnov: Karl Geiger siegte vor Stephan Leyhe von der Normalschanze und konnte im Kampf um das Gesamtklassement wichtige Punkte auf den Führenden Stefan Kraft aufholen. Der Österreicher wurde Dritter.

Die kleinen Schanzen liegen den deutschen Springern. Nach Karl Geigers Doppelsieg Anfang Januar in Predazzo sorgten die DSV-Adler auch in Rumänien für Furore: Der Oberstdorfer gewann mit zwei 100-Meter-Sprüngen (270,3 Punkte) vor seinem Teamkollegen Stephan Leyhe (Willingen), der bei 99 und 97,5 Metern landete. "Das macht schon Spaß", sagte der Allgäuer: "Ich bin absprungstark, das ist mein größter Bonus, und den kann ich auf den kleinen Schanzen besonders gut ausspielen." Die Anlage in Rumänien ist die kleinste im aktuellen Weltcup-Kalender, erstmals waren dort nun die Männer zu Gast.

Geiger und Leyhe sorgten damit für den ersten deutschen Doppelsieg seit der WM in Seefeld vor rund einem Jahr. "Das ist ein super Ergebnis, ein toller Wettkampf, Gratulation an das ganze Team", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher. Mit seinem dritten Saisonsieg konnte Geiger 40 Punkte auf den Gelb-Träger Stefan Kraft abnehmen.

Karl Geiger und Stephan Leyhe in Rasnov

Karl Geiger und Stephan Leyhe jubeln nach den Plätzen eins und zwei beim Weltcup in Rasnov

Paschke in den Top-Ten

Markus Eisenbichler (Siegsdorf) überzeugte in der Qualifikation als Dritter mit einem Sprung auf 101 Metern - Schanzenrekord. Doch im Wettbewerb ging es für den Dreifach-Weltmeister nicht ganz so weit: Mit Sprüngen von 92 und 95 Metern sicherte sich Eisenbichler den elften Platz. "Ich bin ganz zufrieden mit dem Wettkampf. Ich freue mich, dass ich langsam wieder etwas besser springe. Die Sprünge machen mir wieder mehr Spaß", sagte der Bayer in der ARD.

Einen Platz vor Eisenbichler lag Pius Paschke (Kiefersfelden). Mit zwei Sprüngen auf 94,5 Metern wurde er Zehnter. Constantin Schmid (Oberaudorf) landete auf 93 und 95 m und wurde damit 15..

Ärgerliches Aus für Freund: Platz 32 beim Comeback

Auch nach seiner Genesung ist das Glück nicht auf der Seite von Severin Freund (Rastbuechl). Der 31 Jahre alte Niederbayer belegte bei seinem Comeback den 32. Platz und verpasste den angepeilten zweiten Durchgang nach einem Sprung auf 89 Meter um umgerechnet gerade einmal 40 Zentimeter. Freund war in den vergangenen 14 Monaten von Formschwäche, einer Meniskus-Operation und Rückenproblemen immer wieder zurückgeworfen worden und versucht nun, im Weltcup wieder Anschluss zu finden. "Severin hat einen guten Sprung gezeigt, wir werden daran arbeiten, dass er wieder richtig reinkommt", sagte Horngacher.

Skisprung-Bundestrainer Horngacher und die Analyse zum Rasnov-Doppelsieg Sportschau 21.02.2020 03:25 Min. Verfügbar bis 21.02.2021 Das Erste

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nho/dpa/sid | Stand: 21.02.2020, 16:00

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