Zweiter Test negativ - Geiger soll bei Vierschanzentournee starten

Karl Geiger in Engelberg

Skispringen

Zweiter Test negativ - Geiger soll bei Vierschanzentournee starten

Skiflug-Weltmeister Karl Geiger soll nach seiner Corona-Infektion bei der am Montag (28.12.2020) in seiner Heimat Oberstdorf beginnenden 69. Vierschanzentournee wohl von Beginn an teilnehmen. Dies war nach seiner Nominierung am Samstag noch unklar.

Der 27-Jährige durfte nach behördlicher Genehmigung am Sonntag die seit dem 16. Dezember andauernde Quarantäne verlassen. Auch der zweite PCR-Test fiel am Sonntagabend negativ aus.

Geiger ist in dieser Woche schon einmal negativ auf das Virus getestet worden und wartet nun auf die finale Freigabe durch einen Test, dessen Ergebnis am Montag erwartet wird. "Wenn der heute durchgeführte PCR-Test negativ ist, dürfte einem Start nichts mehr im Wege stehen", sagte ein DSV-Sprecher.

Bei der Bekanntgabe am Samstag hatte Geiger im deutschen Aufgebot noch gefehlt, für den Mitfavoriten war aber ein Startplatz freigehalten worden. Geiger war nach der Rückkehr von der Flug-WM in Planica positiv getestet worden und in häusliche Isolation gegangen. Krankheitssymptome hatte er nicht verspürt. Allerdings konnte er seitdem nicht mehr auf der Schanze trainieren und verpasste die abschließenden Lehrgänge kurz vor Weihnachten in Oberstdorf.

Verstärkung für Weltmeister Eisenbichler

Die Hoffnungen im deutschen Team im Kampf um den Tourneesieg ruhen damit auf einem Duo. Neben Geiger, der im Vorjahr Gesamtdritter wurde, wird die Mannschaft von Weltmeister Markus Eisenbichler angeführt, der neben Norwegens Halvor Egner Granerud als Topfavorit für das Traditionsevent rund um den Jahreswechsel geht. Auch Andreas Wellinger, Richard Freitag und Severin Freund sind nominiert, müssen sich aber bei den beiden deutschen Springen beweisen.

dpa/red | Stand: 27.12.2020, 20:30

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