Skispringen - Eisenbichler schimpft bei Tournee-Quali

Markus Eisenbichler

Vierschanzentournee

Skispringen - Eisenbichler schimpft bei Tournee-Quali

Erster Ärger bei der Vierschanzentournee: In Oberstdorf verhindern schwierige Bedingungen eine sportlich faire Qualifikation. Mitfavorit Markus Eisenbichler ist mit der Organisation nicht einverstanden und findet deutliche Worte.

Wegen starken Schneefalls und starken Rückenwinds musste der Wettkampf immer wieder unterbrochen werden.

Organisation "nicht tournee-like"

Markus Eisenbichler, der als vorletzter Springer der Quali lange auf seinen Einsatz warten musste, landete bei 114 Metern und kam über Platz 25 nicht hinaus. Danach machte er seinem Ärger Luft: "Das war wie ein Kindergeburtstag. Es war nicht tournee-like", sagte der Weltmeister im ZDF, "nicht durchgetaktet, wir hatten lange Wartezeiten vor dem Lift. Das war bei den anderen Weltcups besser."

Geiger eher froh

Das Ergebnis wollte der Mitfavorit auf den Gesamtsieg aber nicht überbewerten. "Es sagt nichts aus. Morgen wird das Wetter wieder schön und alles entspannt", sagte Eisenbichler und klang dabei schon etwas beruhigter.

Bei Karl Geiger überwog die Freude über das Comeback. "Es war eine zähe Partie, der Wind ist echt ordentlich am Turm", sagte der Skiflug-Weltmeister: "Ich bin froh, dass ich dabei sein darf."

Geiger: "Bewerten wir den Sprung von heute nicht über"

Sportschau 28.12.2020 03:28 Min. Verfügbar bis 28.12.2021 Das Erste


dpa/sid/red | Stand: 28.12.2020, 18:41

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