Deutsche Skispringerinnen auch im Team weit am Podest vorbei

Katharina Althaus

DSV-"Adlerinnen" in Japan nur Sechste

Deutsche Skispringerinnen auch im Team weit am Podest vorbei

Das Warten auf die Podestplätze geht bei den deutschen Skispringerinnen weiter. Auch im Team-Wettbewerb der Japan-Tour konnten die ersatzgeschwächten DSV-Adlerinnen nicht nach vorn springen. Der Abstand zur Weltspitze war groß.

Die deutschen Skispringerinnen haben auch im Team-Wettbewerb von Yamagata (Japan) nicht den erhofften Befreiungsschlag geschafft. Das Quartett um Juliane Seyfarth, Selina Freitag, Agnes Reisch und Katharina Althaus wurde am Samstag (18.01.2020) nur Sechste.

Rund 80 Punkte fehlen auf das Podest

Beim Sieg von Österreich fehlten dem DSV-Quartett mehr als 80 Punkte auf das Podest. Lediglich Althaus konnte mit Weiten auf 90,5 und 92 Metern halbwegs mit der Weltspitze mithalten. Vor allem die 18-jährige Freitag mit Weiten von 69 und 75,5 Metern und die 20-jährige Reisch mit Sprüngen auf 77,5 und 78,5 Metern konnten die deutschen Podesthoffnungen nicht erfüllen. Juliane Seyfarth sprang auf 85 und 83,5 Meter.

Das deutsche Team ist bei der Weltcupserie in Japan ersatzgeschwächt. So fehlen mit Carina Vogt, Ramona Straub, Anna Rupprecht und Gianina Ernst gleich vier arrivierte Springerinnen.

Österreicherin fliegt Bestweite

Die Tagesbestweite landete Österreichs Eva Pinkelnig, die mit verkürztem Anlauf im ersten Durchgang auf 97,5 Meter flog. Letztlich gewann Österreich mit Daniela Iraschko-Stolz, Marita Kramer, Chiara Hölzl und Pinkelnig überlegen mit 889,4 Punkten vor Gastgeber Japan (749,0 Punkte) und Norwegen (748,6 Punkte). Das deutsche Team erreichte 667,3 Zähler.

dh | Stand: 18.01.2020, 10:29

Darstellung: