Skispringer Leyhe verpasst knapp Podest

Skispringer Stephan Leyhe

Platz vier in Nischni Tagil

Skispringer Leyhe verpasst knapp Podest

Stephan Leyhe sorgt beim Weltcup-Skispringen von Nischni Tagil für ein Ausrufezeichen. Am Ende wurde es Platz vier, beim Sieg des Norwegers Johann André Forfang. Für drei Deutsche war aber bereits nach einem Durchgang Endstation.

Leyhe verpasste beim Weltcup-Springen im russischen Nischni Tagil hauchdünn das Podest. Mit einem tollen Sprung auf 132 Meter im Finaldurchgang schob sich der Willinger noch auf den vierten Platz nach vorn. Der Tagessieg ging an den Norweger Forfang, der hauchdünn um 0,2 Punkte den Polen Piotr Zyla auf Rang zwei verwies. Dritter wurde Ryoyu Kobayashi. "Stephan hat heute ein tolles Ergebnis geschafft. Es wäre auch schade, wenn er nach so einem Training schlechter dasteht", sagte Bundestrainer Werner Schuster.

Geiger noch in den Top Ten

Ryoyu Kobayashi

Ryoyu Kobayashi diesmal "nur" Dritter.

Auch die anderen drei deutschen Springer im Finale steigerten sich deutlich. Karl Geiger (121,5+128,5) verbesserte sich noch auf Rang zehn. Andreas Wellinger (120+128,5) landete in der Endabrechnung auf Rang 13. "Der zweite war besser, in die richtige Richtung. Davor habe ich es ein bisschen verpennt", analysierte Wellinger im ZDF. Für Severin Freund war das Erreichen des Finaldurchganges ein Schritt in die richtige Richtung. Am Ende schaffte der 30-Jährige nach 123,5 und 125 Metern mit Platz 22 die beste Saisonplatzierung.

Wintersport-Tageszusammenfassung - Kombinierer jubeln, Skispringer und Langläufer verpassen Podestplätze

Sportschau 01.12.2018 01:27 Min. Verfügbar bis 01.12.2019 ARD

Deutsches Trio verpasst Finaldurchgang

"Es ist eine sensible Schanze. Da kann man schnell mal zehn Meter weiter springen. Es kann alles passieren. Wir hoffen, dass einer von uns durchkommt", hatte Bundestrainer Schuster schon vorher gesagt. Und er sollte Recht behalten. Die deutschen Skiadler hatten bis auf Leyhe (129,5 Meter/11.) im ersten Durchgang die Chancen auf eine absolute Top-Platzierung verspielt. Geiger (18.), Wellinger (21.) und Freund (22.) kamen mit den Bedingungen nicht zurecht.  Markus Eisenbichler (122 Meter/32. Platz), Richard Freitag (117 Meter/40.) und David Siegel (112,5 Meter/43.) verpassten nach fehlerhaften Flügen sogar den zweiten Durchgang. "Es ist zu kurz und ich weiß auch nicht, woran es liegt. Da ist zu wenig Druck an der Kante", versuchte Freitag seinen schwachen Sprung im ZDF zu erklären.

Thema in: B5 Sport, 01.12.2018, 18.55 Uhr

rei/fth | Stand: 01.12.2018, 17:32

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