Skispringer Kobayashi holt nächsten Sieg

Nischni Tagil

Nischni Tagil

Skispringer Kobayashi holt nächsten Sieg

Ryoyu Kobayashi aus Japan feiert in Nischni Tagil seinen dritten Saisonsieg. Die deutschen Ski-Adler fanden bis auf Karl Geiger beim Weltcup-Springen am Sonntag (02.12.2018) nicht den richtigen Zugang zur Schanze.

Einzig Geiger schaffte als Fünfter eine Top-Platzierung. "Für Karl ist es ein gutes Ergebnis", resümierte Bundestrainer Werner Schuster. Und Geiger freute sich: "Im zweiten Durchgang war es nicht leicht, der Sprung war aber besser." Stephan Leyhe, der nach dem ersten Durchgang noch auf Rang acht gelegen hatte, musste im Finale bereits nach 114 Metern runter und wurde am Ende 25., nachdem er am Vortag noch Platz vier geschafft hatte. "Aus den Fehlern muss ich lernen und noch stabiler werden", sagte Leyhe.

Ryoyu Kobayashi

Wieder unschlagbar: Ryoyu Kobayashi

Überragend war aber der Japaner Kobayashi, der nach seinen Flügen auf 132,5 und 133,5 Meter die Konkurrenz deklassierte. Zweiter wurde der Samstags-Sieger Johann Andre Forfang aus Norwegen vor Piotr Zyla aus Polen.

Markus Eisenbichler verbessert sich

Markus Eisenbichler beendete das Springen am Sonntag immerhin mit zwei brauchbaren Sprüngen. Nachdem er am Samstag (01.12.2018) nicht einmal den Finaldurchgang erreichte, bedeuteten 124,5 und 127 Meter diesmal Platz zehn. "Gestern war es eine Katastrophe. Es fehlt aber noch die Selbstverständlichkeit“, sagte Eisenbichler im ZDF. Andreas Wellinger, immerhin im Vorjahr Sieger in Nischni Tagil, wurde 13. David Siegel holte sich als 29. nach 121,5 und 116 Metern noch zwei Weltcup-Punkte. Severin Freund landete nach schwachen 112,5 Metern im Finale auf Platz 30.

Richard Freitag landet im Schnee

Auch Richard Freitag durfte trotz seines 38. Platzes im zweiten Durchgang nochmal ran. Und das nach einem kuriosen Sturz. Nachdem es beim Probesprung gut lief und sich auch der 129-Meter-Satz im ersten Durchgang sehen lassen konnte, landete der Sachse mit dem linken auf dem rechten Ski und stürzte in den Schnee von Nischni Tagil. "Ich teste die Helme ein bisschen. Ein ähnlicher Fehler wie in Innsbruck. Das ist ärgerlich“, nahm es der Sachse mit Humor.

rei | Stand: 02.12.2018, 17:49

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