Eisscholle bremst Eisenbichler aus

Markus Eisenbichler

Weltcup in Val di Fiemme

Eisscholle bremst Eisenbichler aus

Es ist noch nicht die Saison des Markus Eisenbichler: Der Überflieger der Vorsaison kämpft um seine Form und muss nach einer unfreiwilligen Rutschpartie auch noch eine Pause einlegen.

Es passierte in Ruhpolding auf dem Weg zum Auto auf einem Parkplatz: Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf) rutschte auf einer Eisscholle aus und zog sich beim Sturz eine Handverletzung zu. "Ich wollte mich mit der rechten Hand abstützen", erzählt "Eisei" das Missgeschick. Untersuchungen ergaben eine Verletzung des Kapsel- und Bandapparates im rechten Handgelenk, in den kommenden Tagen soll über eine mögliche Operation entschieden werden.

Freitag trainiert weiter individuell

"Freilich, ist das jetzt richtig blöd gelaufen", so Markus Eisenbichler. "Aber ich gehe jetzt mal davon aus, dass ich baldmöglichst wieder Springen kann." Den Weltcup am Wochenende in Val di Fiemme wird der dreifache WM-Goldmedaillengewinner von Seefeld verpassen. "Markus ist in den letzten Wochen immer besser in Form gekommen und wir hoffen nun, dass er unser Team möglichst schnell wieder verstärken kann", beklagte Bundestrainer Stefan Horngacher den Ausfall. In Predazzo wird Martin Hamann für Eisenbichler ins Team rücken.

Der Skisprungtross reist nach der kräftezehrenden Vierschanzentournee ohne Pause weiter und macht ab Freitag (18.00 Uhr Qualifikation im Livestream bei sportschau.de) Station in Italien. Allerdings weiterhin ohne Richard Freitag. Der Sachse, der wegen Formschwäche aus der Tournee ausgestiegen ist, gehört auch weiterhin nicht zum Weltcup-Team der deutschen Skispringer.

Das DSV-Aufgebot in Val die Fiemme

sst/pm/sid | Stand: 09.01.2020, 12:15

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