Seyfarth fliegt wieder allen davon

Juliane Seyfarth und Katharina Althaus (v.l.)

Nischni Tagil

Seyfarth fliegt wieder allen davon

Diese Saison wird Skispringerin Juliane Seyfarth nicht so schnell vergessen. In Nischni Tagil holte sich die 29-Jährige beide Einzelsiege, verwies auch am Sonntag Maren Lundby. Katharina Althaus landete auch auf dem Podest.

Juliane Seyfarth und die Schanze im russischen Nischny Tagil - das passt einfach. Nach ihrem Sieg am Samstag ließ die 29-Jährige vom WSC Ruhla auch am Sonntag die Konkurrenz hinter sich. Mit deutlichem Abstand verwies Seyfahrt nach 97 und 95 Metern die Weltcup-Gesamtsiegerin Maren Lundby aus Norwegen (92/90 Meter) auf den zweiten Platz. Und Katharina Althaus (SC Oberstdorf/91/91) rundete mit Platz drei das starke deutsche Abschneiden ab.

Bundestrainer lobt beeindruckende Konstanz

"Ich bin voll glücklich", sagte Seyfarth. "Ich habe versucht, mich auf jeden Sprung einzeln zu konzentrieren." Im Gesamtweltcup festigte Seyfarth mit ihren beiden Siegen den dritten Rang. Auch Bundestrainer Andreas Bauer jubelte: "Für mich ist es großartig, dass Juliane nach dem Sieg zum Auftakt der Saison nun auch zum Ende der Saison noch auf einem so hohen Niveau springt. Das ist eine beeindruckende Konstanz auf hohem Level."

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Carina Vogt (SC Degenfeld) kam dagegen erneut nicht zurecht und musste sich nach 77 und 87 Metern mit Rang 23 begnügen. Svenja Würth (SV Baiersbronn/82/82) belegte den 26. Platz.

Blue-Bird-Tour mit vier Springen

Die Bluebird-Tour umfasst insgesamt vier Springen auf drei russischen Schanzen. Nach den beiden Springen in Nischni Tagil wird am kommenden Wochenende zum Abschluss der Saison in Tschaikowski sowohl auf der kleinen als auch der großen Anlage geflogen. Die besten Sechs der Gesamtwertung erhalten ein Extra-Preisgeld, die Siegerin kassiert 10.000 Schweizer Franken (umgerechnet 8.800 Euro).

dko/sid/dpa | Stand: 17.03.2019, 14:37

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