Seyfarth gewinnt Skispringen in Russland

Juliane Seyfarth

Nischni Tagil

Seyfarth gewinnt Skispringen in Russland

Skispringerin Juliane Seyfarth hat im russischen Nischni Tagil den zweiten Weltcupsieg ihrer Karriere gefeiert. Die WM-Vierte aus Ruhla verwies zum Auftakt der neuen Bluebird-Tour Maren Lundby auf Rang zwei. Die Norwegerin sicherte sich dennoch vorzeitig den erneuten Triumph im Gesamt-Weltcup.

Seyfarth lag nach dem ersten Durchgang noch auf Rang zwei, flog mit einem Traumsprung auf 100,0 Meter aber noch zum Sieg. Mit 252,6 Punkten verwies die 29-Jährige die zuletzt überragende Lundby (245,5) klar auf Rang zwei. Dritte auf der Schanze "Tramplin Stork" wurde die Norwegerin Anna Odine Ström (233,0) vor Vizeweltmeisterin Katharina Althaus (233,8).

Lundby macht Gesamtsieg sicher

Den ersten Erfolg ihrer Laufbahn hatte Seyfarth Ende November beim Saisonstart in Lillehammer geholt. Lundby durfte sich indes mit dem Gewinn der Kristallkugel trösten. Die Skandinavierin liegt bei noch drei ausstehenden Wettkämpfen mit 1693 Punkten uneinholbar vor Althaus (1308). Den Rekord der Japanerin Sara Takanashi von 15 Saisonerfolgen kann Lundby (bislang elf Siege) allerdings nicht mehr erreichen.

Carina Vogt nur auf Rang 21

Sotschi-Olympiasiegerin Carina Vogt ( Degenfeld ) verbuchte als 21. ihr zweitschlechtestes Ergebnis des Winters. Svenja Würth (Baiersbronn) belegte den 26. Platz.

Blue-Bird-Tour mit vier Springen

Die Bluebird-Tour umfasst insgesamt vier Springen auf drei russischen Schanzen. Am Sonntag (17.03.2019/13.00 Uhr MEZ) findet ein weiterer Wettkampf in Nischni Tagil statt, am kommenden Wochenende wird zum Abschluss der Saison in Tschaikowski sowohl auf der kleinen als auch der großen Anlage geflogen. Die besten Sechs der Gesamtwertung erhalten ein Extra-Preisgeld, die Siegerin kassiert 10.000 Schweizer Franken (umgerechnet 8.800 Euro).

dko/sid/dpa | Stand: 16.03.2019, 15:03

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