Skiadler wollen sich technisch weiter verbessern

Severin Freund

Weltcup in Nischni Tagil

Skiadler wollen sich technisch weiter verbessern

Die deutschen Skispringer sind bereit für den Weltcup im russischen Nishny Tagil. Serverin Freund steht nach Rückenproblemen weiter nicht im Aufgebot von Trainer Stefan Horngacher.

Nachdem Freund, der wegen Rückenproblemen eine Trainingspause einlegen musste, auch beim dritten Wochenende des Weltcupwinters nicht einsteigen kann, "bleibt die Mannschaft unverändert. Es starten Moritz Baer (SF Gmund-Dürnbach), Markus Eisenbichler (TSV Siegsdorf), Richard Freitag (SG Nickelhütte Aue), Karl Geiger (SC Oberstdorf), Stephan Leyhe (SC Willingen), Pius Paschke (WSV Kiefersfelden) und Constantin Schmid (WSV Oberaudorf). "Wir wollen die Sprünge nutzen, um kontinuierlich an den technischen Details weiterzuarbeiten", so Coach Horngacher.

Team muss sich aklimatisieren

Bis zu den Wettbewerben am Samstag (15.30/19.30 Uhr/Ticker) und Sonntag (15.30/19.30 Uhr/Ticker) muss sich das Team noch aklimatisieren. "Aufgrund der Zeitverschiebung sind wir in der Nacht geflogen, bleiben dann am Donnerstag wach, damit wir freitags wieder fit sind", sagt Skiadler Geiger. Der 26-Jährige freut sich darauf, mit der Station im russischen Nischni Tagil "ein anderes Stückchen Erde zu sehen. Es liegt zwar weiter ab vom Schuss, aber es ist dort meist sehr winterlich und kalt. Nischni hat was, hat irgendwie Flair."

Freund läuft die Zeit davon

Freund sucht dagegen nach mehreren Kreuzbandrissen und einer Meniskus-OP weiter den Anschluss an das Weltcup-Team. Die Rückenprobleme kommen für ihn zur Unzeit, denn bis zur Vierschanzentournee (29. Dezember bis 6. Januar) wird die Zeit langsam knapp. Für ein mögliches Debüt in diesem Jahr bleiben dem 31-Jährigen nur noch der Weltcup in Klingenthal (13. bis 15. Dezember) oder die Generalprobe in Engelberg eine Woche später.

Stand: 05.12.2019, 14:36

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