Skispringerin Seyfarth setzt Erfolgsserie fort

Skispringen der Damen - die Entscheidung auf der Tschaikowski-Normalschanze Sportschau 23.03.2019 05:36 Min. Verfügbar bis 23.03.2020 Das Erste

Weltcup in Tschaikowski

Skispringerin Seyfarth setzt Erfolgsserie fort

Juliane Seyfarth wachsen zum Ende der Saison Flügel. Die Thüringerin feierte beim Weltcup in Tschaikowski den dritten Sieg in Folge. Zur Halbzeit hatte noch eine andere Deutsche in Führung gelegen.

Die deutschen Skispringerinnen haben am Samstag (23.03.) beim Weltcup-Finale in Russland für Furore gesorgt. Mit einem Traumsprung im zweiten Durchgang auf der Schanze Sneschinka (Schneeflocke) schnappte sich Juliane Seyfarth (WSC Ruhla) den Sieg. Katharina Althaus, die nach dem ersten Durchgang mit 0,3 Punkten in Führung gelegen hatte, wurde Zweite. Als Dritte flog die Japanerin Sara Takanashi auf das Podest. Überfliegerin Maren Lundby, die als Gesamtweltcup-Siegerin feststeht, scheint die Puste auszugehen. Nach Sprüngen auf jeweils 91 Meter musste sich die Dominatorin mit dem siebten Platz zufrieden geben. Die Springerinnen wurden dabei auf die Geduldsprobe gestellt. Wegen starkem Wind konnte erst vier Stunden nach dem geplanten Start gesprungen werden.

Seyfarth einfach überragend

Juliane Seyfarth

Juliane Seyfarth strotzt vor Selbstvertrauen.

Die erste Geige spielt bei der "Blue Bird"-Tour in Russland Juliane Seyfarth. Die Tour addiert alle Ergebnisse aus Nischni Tagil und Tschaikowski und ist quasi eine Art russische Vierschanzentournee zum Abschluss der Saison. Nach drei Siegen liegt Seyfarth deutlich in Führung und kann sich am Sonntag (10 Uhr im Ticker bei sportschau.de) 10.000 Franken (rund 8.000 Euro) Siegprämie sichern. Die Skisprung-Doppelweltmeisterin, die beim Weltcup in Nischni Tagil zuletzt zwei Siege binnen 24 Stunden feiern konnte, zeigte auch in Tschaikowski zwei Topsprünge auf 95 und 97 Meter.

Im ersten Durchgang lag sie aber nur auf Platz zwei. Etwas bessere Noten hatten Althaus, die ebenfalls bei 95 Metern gelandet war, die Pausenführung beschert. Im Finale legte Seyfarth dann 97 Meter vor. Althaus konnte nicht kontern, sprang zwei Meter kürzer, freute sich aber über den zweiten Platz.

Vogt und Würth fallen etwas zurück

Carina Vogt setzte in beiden Durchgängen bei 91 Metern auf und beendete das Springen als 17., Svenja Würth (85,5 m/81,0 m) landete auf Platz 25.

sst | Stand: 23.03.2019, 15:38

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