Skispringerin Althaus schafft es in die Top 10

Katharina Althaus bei der Qualifikation für die Nordische Ski-WM

Weltcup in Nischni Tagil

Skispringerin Althaus schafft es in die Top 10

Katharina Althaus hat zum Auftakt der Blue Bird Tour in Russland ein ordentliches deutsches Teamergebnis mit einem Platz unter den besten zehn veredelt. Der Sieg in Nischni Tagil ging an eine Österreicherin.

Katharina Althaus hat im ersten Skisprung-Wettkampf nach den Nordischen Skiweltmeisterschaften in Oberstdorf mit einem neunten Platz überzeugt. Die Mixed-Weltmeisterin sprang in Nischni Tagil 86,5 und 92 Meter weit. Der Sieg im ersten Springen der Blue Bird Tour ging an Marita Kramer aus Österreich. Sie kam auf 96,5 und 96 Meter. Damit lag sie acht Punkte vor der Japanerin Sara Takanashi (92,5 m/95,5 m). Dritte wurde Nika Kriznar aus Slowenien (94 m/94 m).

Seyfarth fällt zurück

Juliane Seyfarth, die im Jahr 2019 die erste Auflage der damals neu geschaffenen Wettkampfreihe in Russland gewonnen hatte, vergab als Zehnte nach dem ersten Durchgang (87,5 m) ihre gute Ausgangsposition mit einem schlechten Absprung und fiel nach lediglich 80 Metern noch deutlich zurück. Sie verlor sieben Positionen und lag in der Endabrechnung auf Rang 17.

Alle sechs DSV-Starterinnen im Finale

Neben Seyfarth und Althaus schafften es auch die restlichen vier deutschen Springerinnen unter die besten 30. Anna Ruprecht, die gemeinsam mit Althaus im Mixed Gold bei der Heim-WM gewonnen hatte, musste vor ihrem zweiten Sprung wegen des Windes lange warten und kam auf 84,5 Meter (1. Sprung: 86 m). Sie machte damit noch zwei Ränge gut und schloss den Wettkampf vor Seyfarth als 16. ab. Luisa Görlich (81,5 m/82,5 m) und Pauline Heßler (81 m/79 m) mussten nach ihren zweiten Sprüngen noch ein paar Kontrahentinnen vorbeilassen und kamen im Endklassement auf die Plätze 24 und 26. Direkt dahinter folgte Selina Freitag nach 80 und 81,5 Meter als 27.

Iraschko-Stolz verliert fast die Brille

Für eine kuriose Szene im ersten Durchgang sorgte die Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz. Die Siegerin der Qualifikation hatte ihre Brille nicht richtig aufgesetzt und verlor diese fast im Sprung. Ob dieses Missgeschick oder der Wind Schuld an den lediglich 79 Metern war, ist nicht ganz klar. Als 29. schaffte sie es aber trotzdem in den zweiten Durchgang.

Blue Bird Tour mit insgesamt vier Springen

Nach dem Springen am Samstag folgt am Sonntag ein weiterer Wettbewerb auf der Tramplin Stork. Dann reist der Tross weiter nach Tschaikowski, wo nächstes Wochenende ein Einzel- und ein Teamspringen von der Normalschanze und ein Einzel von der Großschanze geplant sind.

rho | Stand: 20.03.2021, 14:35

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