Severin Freund wechselt in zweite Liga des Skispringens

Skispringen - Einzel in Klingenthal

Nach dem Aus bei der Vierschanzentournee

Severin Freund wechselt in zweite Liga des Skispringens

Bei der Vierschanzentournee erlebte Severin Freund zuletzt deprimierende Tage. Seinen Formaufbau will der Ex-Weltmeister nun im zweitklassigen Continentalcup fortsetzen. Gleich am Wochenende startet er dazu im sächsischen Vogtland.

Von der Vierschanzentournee in den Continental Cup: Ex-Weltmeister Freund wird nach seinem Tournee-Ausstieg gleich an diesem Wochenende in der zweiten Liga des Skispringens in Klingenthal an den Start gehen.

Freund: "Kein Zuckerschlecken"

Das teilte der 30-jährige frühere Gesamt-Weltcupsieger auf seiner Facebook-Seite mit. Dort schrieb der Team-Olympiasieger von 2014, er werde "versuchen im Continental-Cup an den richtigen Schrauben zu drehen." Bereits am Dienstag hatte Freund nach seinem Aus bei der Tournee gesagt: "Ich bin mir für nichts zu schade. Der COC wäre für mich nicht die schlechteste Idee. Das wird sicher kein Zuckerschlecken." Freund hatte bei der Vierschanzentournee sowohl in Oberstdorf als auch Garmisch-Partenkirchen den zweiten Durchgang verpasst.

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Prominenz in Klingenthal: Freund, Kofler, Wank, Kranjec

Freund war zuletzt im Februar 2010 im Continental-Cup gestartet. In Klingenthal stehen am Samstag (05.01.2019, 15 Uhr) und Sonntag (06.01.2019, 15.30 Uhr) zwei Springen von der Großschanze auf dem Programm. In Klingenthal wird Freund prominente Skisprung-Kollegen treffen. So haben für den Continental-Cup Teamkollege Andreas Wank, ebenfalls Team-Olympiasieger 2014, WM-Medaillengewinner Jurij Tepes (Slowenien) sowie der frühere Skiflug-Weltmeister Robert Kranjec (Slowenien) gemeldet. Ursprünglich stand auch der Österreicher Andreas Kofler auf der Starterliste. Der Team-Olympiasieger von 2006 und 2010 darf aber kurzfristig in Innsbruck und Bischofshofen in der nationalen Gruppe der Österreicher antreten.

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Lange Verletzungspause bei Freund

Severin Freund gehört nach zwei Kreuzbandrissen aktuell nicht zu den sieben besten DSV-Adlern. Bei den Tournee-Stationen in Bischofshofen und Innsbruck steht er somit nicht mehr im verkleinerten Aufgebot.

dh/sid | Stand: 02.01.2019, 10:08

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