Richard Freitag steigt aus Vierschanzentournee aus

Richard Freitag

Skispringen

Richard Freitag steigt aus Vierschanzentournee aus

Auf die Enttäuschung von Oberstdorf folgt für Skisprung-Weltmeister Richard Freitag das Ende bei der Vierschanzentournee.

Für den formschwachen Skisprung-Weltmeister Richard Freitag ist das Skisprung-Jahr 2019 bereits vor der zweiten Station der Vierschanzentournee beendet. Der Sachse steigt nach der mit Rang 59 verpassten Qualifikation für das Springen in Oberstdorf aus der Tournee aus. Das teilte Bundestrainer Stefan Horngacher am Montagmorgen (30.12.2019) mit.

Freitag: "Manche Dinge können nicht erzwungen werden"

"Ritschi ist derzeit nicht in der Lage, so einzugreifen, dass er schnell auf ein hohes Niveau kommt", sagte Horngacher: "Wir haben jetzt entschieden, dass er rausgeht aus der Vierschanzentournee und sich zu Hause dem Training widmet. Wir werden versuchen, ihn wieder aufzubauen für die kommenden Weltcupspringen."  


Montagmittag äußerte sich Freitag dann selbst auf Twitter zu seinem Tour-Ausscheiden: "Manche Dinge können nicht erzwungen werden ... Ich werde die Tournee verlassen und stattdessen an meinen Sprüngen arbeiten ... Natürlich werde ich meine Teamkollegen weiter anfeuern. Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr!", schrieb der 28-Jährige.

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Junioren-Weltmeister Sell rückt nach

Freitags Platz in der Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen übernimmt der 21-jährige Adrian Sell (Meßstetten) aus dem deutschen B-Team. Der Junioren-Team-Olympiasieger darf damit am Dienstag erstmals bei einem Weltcup-Springen vom Bakken gehen.

Freitag verpasste Quali für Oberstdorf

Richard Freitag in Engelberg

Richard Freitag muss sich von der Tournee verabschieden.

Der achtmalige Weltcupsieger Freitag hatte in der Qualifikation zum Auftaktspringen in Oberstdorf nur Platz 59 belegt und damit den Wettkampf der besten 50 verpasst. Erst zum zweiten Mal in seiner Karriere war der Team-Weltmeister von Seefeld in einer Vorausscheidung gescheitert. Freitag, der vor zwei Jahren noch zu den Top-Favoriten der Vierschanzentournee zählte und der 2019 in Seefeld Team-Weltmeister wurde, hat bereits den gesamten Winter technische Probleme. Vor der Tournee bat Bundestrainer Horngacher noch um Geduld: "Ritschi hat eine schwierige Situation schon vom letzten Jahr mitgenommen. Leider waren dann kurz vor der Saison ein, zwei Sprünge dabei, die ihm nicht so wahnsinnig viel Selbstvertrauen gegeben haben. Das hat ihn wieder einen Schritt zurückgeworfen." Nun soll dem 28-Jährigen das Heim-Training zurück in die Spur bringen.

Vierschanzentournee - die Zusammenfassung der Oberstdorf-Qualifikation Sportschau 28.12.2019 05:30 Min. Verfügbar bis 28.12.2020 Das Erste

Vierschanzentournee - die Stimmen der Qualifikation aus Oberstdorf Sportschau 28.12.2019 05:09 Min. Verfügbar bis 28.12.2020 Das Erste

dh/sid | Stand: 30.12.2019, 10:42

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