Iraschko-Stolz gewinnt am Holmenkollen vor zwei Deutschen

Daniela Iraschko-Stolz

Raw-Air-Skisprung-Weltcup

Iraschko-Stolz gewinnt am Holmenkollen vor zwei Deutschen

Daniela Iraschko-Stolz hat das Springen von der Großschanze in Oslo im Rahmen der Raw-Air-Serie gewonnen. Die 36-jährige Österreicherin verwies am Sonntag (10.03.2019) zwei Deutsche auf die weiteren Podestplätze. Der Wettbewerb war überschattet vom Sturz von Ramona Straub.

Mit Weiten von 120.0 und 121,0 Metern gewann Iraschko-Stolz überlegen auf dem Holmenkollen. Die Österreicherin hatte am Ende 209,0 Punkte, das waren 14,7 Zähler mehr als bei der zweitplatzierten Juliane Seyfarth (114,5 und 121,0 Meter). Dritte wurde Vize-Weltmeisterin Katharina Althaus mit 193,3 Punkten (111,5 und 119,5 Meter).

Takanashi und Lundby dahinter

Seriensiegerin Maren Lundby kam beim Heim-Weltcup diesmal nicht über einen fünften Rang hinaus. Die Norwegerin musste sich auch der viertplatzierten Japanerin Sara Takanashi geschlagen geben.

Straub stürzt bei der Landung

Einen Tag nach dem Sturz von Stephan Leyhe passierte auch Ramona Straub dasselbe Malheur. Nach dem ersten Durchgang noch auf Rang zwei gelegen stürzte Straub direkt nach der Landung - und kam dadurch auf Platz sieben. Humpelnd verließ sie das Stadion, klagte über Schmerzen im rechten Knie. Am Montag (11.03.2019) reist Straub nach München. Dort soll eine MRT-Untersuchung Aufschluss über die Schwere ihrer Verletzung geben.

Die Platzierungen der weiteren DSV-Springerinnnen

Carina Vogt wurde 18., Anna Rupprecht belegte Platz 24, Svenja Würth kam auf den 26. Rang.

Iraschko-Stolz führt jetzt in Raw-Air-Wertung

Die Ergebnisse des Wettkampfs in der norwegischen Hauptstadt zählen nicht nur zum normalen Weltcup, sondern fließen auch in die eigene Raw-Air-Wertung ein. In dieser Wertung übernahm Iraschko-Stolz die Führung vor Lundby. Die Wettkampfserie, bei der es um ein Preisgeld von 35.000 Euro für die Siegerin geht, wird in diesem Jahr erstmals auch von den Frauen ausgetragen. Nach dem Springen in Oslo folgen noch Wettbewerbe in Lillehammer und Trondheim.

Thema in: B5 aktuell, 16.02.2019, 12.55 Uhr

eei/dpa | Stand: 10.03.2019, 11:55

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