Eisenbichler bestätigt in der Qualifikation seine Gala-Form

Markus Eisenbichler beim Skisprung-Weltcup im finnischen Ruka

Weltcup in Nischni Tagil

Eisenbichler bestätigt in der Qualifikation seine Gala-Form

Skispringer Markus Eisenbichler hat seine starke Form auch bei der Qualifikation für das Einzelspringen im russischen Nischni Tagil bestätigt. Der Siegsdorfer setzte den weitesten Sprung und geht als Favorit ins Springen am Samstag.

Sportlich hatte die Quali de facto keine Bedeutung, denn es waren überhaupt nur 51 Springer am Start, von denen sich 50 für das Einzelspringen am Samstag (16.30 Uhr) qualifizieren sollten. Neben Karl Geiger, der nicht angereist war, weil er zum ersten Mal Vater wird und die Geburt nicht verpassen will, fehlten aufgrund der andauernden Corona-Quarantäne auch die besten Österreicher sowie die polnischen Topspringer, die von ihrem NOK keine Freigabe für die Springen in Russland erhalten hatten.

Eisenbichler vor Granerud und Huber

Nachdem dann der Slowene Tinel Bartol schnell disqualifiziert wurde, waren alle weiteren Springer automatisch weiter. Da es weitere Disqualifikationen gab, werden bei der Entscheidung nur 48 Springer über den Bakken gehen.

Ohne den ganz großen Druck konnten die Athleten die Qualifikation also wie einen besseren Trainingssprung angehen. Am besten nutzte das Markus Eisenbichler, der bei 135,0 Metern landete und damit den besten Sprung der Quali zeigte. Hinter dem Bayern landete der Sieger aus Ruka, Halvor Egner Granerud (Norwegen/131,5 m) auf Platz zwei. Drittbester war der Österreicher Danuiel Huber (130,0 m).

Schmid solide - Freund und Wellinger enttäuscht

Bei guten Bedingungen mit leichtem wechselnden Wind konnten die übrigen DSV-Adler nicht ganz zufrieden sein. Constantin Schmid kam als Zweitbester immerhin noch auf 123,5 m, was Platz zwölf bedeutete. Pius Paschke und Martin Hamann landeten jeweils bei 120,0 m, Severin Freund ärgerte sich nach seinem Top-Ten-Platz in Ruka über einen nicht ganz gelungenen Sprung und 119,0 m. Auch Olympiasieger Andreas Wellinger war mit seinen 119,0 m sichtlich nicht ganz zufrieden.

wp | Stand: 04.12.2020, 16:28

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