Nur 50 Starter: Skisprung-Qualifikation durch Prolog ersetzt

markus Eisenbichler aus Deutschland beim Sprung.

Weltcup in Klingenthal

Nur 50 Starter: Skisprung-Qualifikation durch Prolog ersetzt

Die Skisprungqualifikation beim Weltcup in Klingenthal wird durch einen sogenannten Prolog ersetzt. Grund: Es sind nur 50 Springer am Start, eine Quali wäre dadurch ad absurdum geführt worden.

Nach den zwei Trainingsdurchgängen (15.30 Uhr) soll der Prolog am frühen Freitagabend (05.02., 17.30 Uhr) stattfinden. Auf der Startliste des Weltcups stehen nur 50 Teilnehmer, weshalb eine Qualifikation für den Wettkampf der besten 50 Athleten keinen Sinn ergäbe.

Schon in Titisee-Neustadt hatten die Veranstalter die Qualifikation ersetzt, weil zu wenig Springer am Start waren. Die FIS kämpft schon seit ein paar Jahren mit sinkenden Teilnehmerzahlen im Skisprung-Weltcup. Selbst bei der bedeutenden Vierschanzentournee, bei der früher 70 bis 80 Springer an den Start gingen, waren diesmal nur rund 60 Athleten in den Qualifikationen dabei.

Sechs DSV-Adler am Start

Bundestrainer Stefan Horngacher setzt in Klingenthal auf sein bewährtes Team. Markus Eisenbichler, Karl Geiger, Pius Paschke, Severin Freund, Constantin Schmid und Martin Hamann werden beim Heim-Weltcup um Weltcuppunkte kämpfen.

Eisenbichler ist nach seinem Podestplatz in Willingen besonders motiviert: "Ich versuche da anzuknüpfen, wo ich in Willingen zuletzt aufgehört habe: stabile, gute Sprünge zeigen und dann schauen, wohin es reicht. Das Podest möchte ich schon wieder angreifen."

red/dpa | Stand: 05.02.2021, 09:32

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