Leyhe hofft auf Verbleib von Bundestrainer Schuster

Werner Schuster

Skispringen

Leyhe hofft auf Verbleib von Bundestrainer Schuster

Stephan Leyhe wünscht sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Bundestrainer Werner Schuster. Ein möglicher Abgang des 49-Jährigen wäre "sehr, sehr schade, weil er ein super Trainer ist", sagte der bisher beste deutsche Skispringer dieses Winters.

Der 49 Jahre alte Schuster betreut die deutschen Skispringer seit März 2008 und hat derzeit mit dem Deutschen Skiverband (DSV) noch einen Vertrag bis zum Saisonende im März. Zuletzt hatte der Österreicher seine Zukunft offengelassen.

"Er hat uns informiert, dass er und der DSV in konstruktiven Gesprächen sind", sagte Leyhe, Gesamtdritter der diesjährigen Vierschanzentournee in einem Interview des "Sportbuzzers" und betonte: "Ich vertraue ihm, wenn er mir etwas sagt und mir Tipps gibt." Schuster gilt als Förderer des 27-Jährigen, der sich bei der Traditionsveranstaltung nur dem japanischen Sieger Ryoyu Kobayashi und dem Zweiten Markus Eisenbichler geschlagen geben musste und der im Gesamtweltcup derzeit bester Deutscher auf Rang vier ist.

Horngacher als Nachfolger gehandelt

Stefan Horngacher

Potentieller Bundestrainer-Kandidat: Stefan Horngacher

Noch vor der WM in Seefeld (19. Februar bis 3. März) soll die Personalie bei den DSV-Adlern geklärt werden. Zuletzt mehrten sich die Zeichen, dass Schuster in seine Heimat zurückkehrt. Sollte Schuster Ende März den Abflug machen, stünde der Nachfolger wohl schon parat: Stefan Horngacher, einst Schusters Assistent in Deutschland und seit 2016 erfolgreicher Cheftrainer in Polen (zwei Tourneesiege und einmal Olympia-Gold mit Kamil Stoch). Dessen Vertrag endet wie der von Landsmann Schuster mit Saisonende.

red/sid/dpa | Stand: 11.01.2019, 09:54

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