Eisenbichler braucht Geduld - aber keine OP

Markus Eisenbichler

Weltcup in Titisee-Neustadt

Eisenbichler braucht Geduld - aber keine OP

Es gibt gute und weniger gute Nachrichten für alle Fans von Markus Eisenbichler. Gut ist, dass der 28-Jährige nach seinem Parkplatz-Sturz nicht operiert werden muss. Weniger gut, dass er beim Heim-Weltcup in Titisee-Neustadt dennoch fehlt.

Es passierte vor knapp einer Woche in Ruhpolding auf einem Parkplatz: Markus Eisenbichler rutschte auf einer Eisplatte aus und zog sich beim Sturz eine Kapsel-Bandverletzung an der Hand zu. Am Mittwoch (15.01.2020) dann die leichte Entwarnung vom Deutschen Skiverband (DSV): Die Verletzung werde konservativ mit einer Schiene behandelt, so DSV-Arzt Mark Dorfmüller. Um eine Operation kommt "Eisei" also herum.

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Eisenbichlers Ziel ist Zakopane

Dennoch: Eisenbichler müsse jetzt noch "ein paar Tage pausieren" und das bedeutet, dass er beim Heim-Springen in Titisee-Neustadt fehlt. Das Ziel lautet jetzt Ende Januar. "Einen normalen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann er beim Weltcup in Zakopane (25. und 26. Januar) wieder in das Geschehen eingreifen", so Dorfmüller weiter.

Eisenbichler selbst ist erleichtert: "Ich bin froh, dass ich um eine Operation und eine längere Zwangspause herumkomme. Ich lasse mir jetzt eine Schiene anpassen, die das Handgelenk ruhigstellt." Auch er formuliert als Ziel, in Zakopane wieder auf dem Balken sitzen zu können.

Diese DSV-Adler sind im Titisee-Neustadt dabei

In Titisee-Neustadt will der Gesamtweltcup-Führende Karl Geiger an seine starken Leistungen mit zwei Siegen in Südtirol anknüpfen. Neben dem Oberstdorfer nominierte Bundestrainer Stefan Horngacher auch Stephan Leyhe, Pius Paschke, Philipp Raimund, Luca Roth und Constantin Schmid für das Kräftemessen auf der Hochfirstschanze. Richard Freitag gehört wegen anhaltender Formschwäche weiter nicht zum Aufgebot.

Thema in: DLF Sport aktuell, 15.01.2020, 22.50 Uhr

ten/dsv/dpa | Stand: 15.01.2020, 16:00

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