Kubacki wird "König" von Titisee-Neustadt

Kubacki siegt erneut, Geiger sichert Gesamtführung Morgenmagazin 20.01.2020 01:28 Min. Verfügbar bis 20.01.2021 Das Erste

Weltcup im Schwarzwald

Kubacki wird "König" von Titisee-Neustadt

Auch das zweite Weltcupspringen in Titisee-Neustadt hat der Pole Dawid Kubacki gewonnen, haarscharf vor Ryoyu Kobayashi aus Japan. Auf den Plätzen vier und fünf landeten zwei DSV-Adler.

Zum zweiten Mal innerhalb von nur 24 Stunden durfte Kubacki jubeln. Auf der Hochfirstschanze distanzierte der Vierschanzentournee-Gewinner die Konkurrenz mit Sprüngen auf 143 und 133,5 Meter. Doch sein Vorsprung auf Kobayashi betrug in der Endabrechnung nur hauchdünne 0,3 Punkte.

Drei Deutsche in den Top 10

Stephan Leyhe sprang mit 140,5 Metern in seiner Wahl-Heimat im Finale noch vom 14. auf den vierten Rang nach vorn. Nur 2,4 Punkte trennten ihn vom dritten Rang, den sich der Slowene Timi Zajc sicherte. Direkt hinter Leyhe landete Karl Geiger auf dem fünften Platz und bleibt damit Führender im Gesamtweltcup vorm Österreicher Stefan Kraft, der Elfter wurde. Der 20 Jahre alte Constantin Schmid verbesserte sich im zweiten Durchgang noch von Rang zwölf auf Rang neun.

Der immer wieder wechselnde Wind sorgte dafür, dass der Anlauf für die Athleten mehrfach zwischen den Luken acht, sechs, fünf und vier verändert werden musste.

Paschke "schon wieder besser"

Pius Paschke, gestern nicht unter den Top 30, kam mit Sprüngen auf 125 und 125,5 Meter auf Rang 26. "Heute war es schon wieder besser. Ich sehe das positiv. Aber es hat schon leichtere Wochenenden gegeben", sagte der Bayer im ZDF. Zum Thema Wind ergänzte er: "Man kann sich nur auf das konzentrieren, was man selbst beeinflussen kann. Da gehört der Wind nicht dazu." Wie schon einen Tag zuvor, verpassten die beiden 19-Jährigen Luca Roth (47.) und Philipp Raimund (48.) den zweiten Durchgang klar.

Extra-Taschengeld für Kobayashi

Für den besten Springer der Qualifikation sowie der vier Wertungssprünge des Wochenendes wurde erstmals der Titel "Titisee-Neustadt-Five" ausgerufen. Das Preisgeld von 25.000 Euro durfte sich Kobayashi einstecken. Am 25. und 26. Januar geht es für den Tross der Skispringer zu den nächsten zwei Weltcupspringen ins polnische Zakopane.

mlö | Stand: 19.01.2020, 17:24

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