Akku leer - Eisenbichler legt Wettkampfpause ein

Markus Eisenbichler in Oberstdorf

Weltcup in Lahti

Akku leer - Eisenbichler legt Wettkampfpause ein

Markus Eisenbichler, derzeit Deutschlands erfolgreichster Skispringer, legt eine Wettkampfpause ein. "Sein Akku ist leer", sagt Bundestrainer Werner Schuster vor den Wettkämpfen im finnischen Lahti.

Kurz vor der WM in Seefeld soll sich der 27-Jährige regenerieren. Schon nach dem vergangenen Wochenende in Oberstdorf, wo Eisenbichler zweimal auf das Podest geflogen und dabei den ersten Weltcupsieg seiner Karriere nur knapp verpasst hatte, deutete sich ein Verzicht auf die Reise nach Lahti an. "Meine Haxen fühlen sich extrem schwer an, ich bin durch und geschlaucht. Ich bin froh, wenn ich daheim bin", so der Oberbayer.

Auch der Bundestrainer hält eine Regenerationspause für sinnvoll: "Sein Akku ist leer, und Markus soll frisch in die zweite Saisonhälfte mit dem WM-Höhepunkt gehen", erklärte Schuster, der Ende dieses Winters nach elf Jahren beim DSV aufhört.

Freund nicht im Kader

Stattdessen nominierte Schuster die für die WM wohl gesetzten Karl Geiger, Stephan Leyhe, Andreas Wellinger und Richard Freitag. "Für Richard Freitag und Andreas Wellinger geht es auch darum, ihren Wettkampfrhythmus weiter aufzunehmen", so Schuster vor den  Wettbewerben in Finnland. Erneut nicht nominiert wurde der seit einiger Zeit schwächelnde Ex-Weltmeister Severin Freund, dafür sind weiter die Youngsters Constantin Schmid und Martin Hamann im Kader.

Thema in: B5 aktuell am 07.02.19, 10.55 Uhr

Stand: 07.02.2019, 10:42

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