Disqualifikation - Skispringer Eisenbichler verpasst Finale

Weltcup in Val di Fiemme

Disqualifikation - Skispringer Eisenbichler verpasst Finale

Das Skispringen am Samstag in Val di Fiemme werden nur fünf DSV-Athleten bestreiten. Der Tournee-Zweite Markus Eisenbichler muss unfreiwillig passen. Dabei war er von allen Deutschen am weitesten gesprungen.

Doch Eisenbichler wurde bei der Qualifikation für das Weltcupspringen in Val di Fiemme disqualifiziert. Die Jury beanstandete den Anzug des Siegsdorfers. Zuvor hatte er mit einem Satz auf 127,5 Meter noch auf Rang acht gelegen.

Für die anderen DSV-Athleten stellte das Ausscheidungsspringen am Freitagabend (11.01.2019) keine Hürde da. Bester aus dem verbliebenen Quintett war Stephan Leyhe. Der Tourneedritte aus Willingen sprang 126 Meter und wurde Achter. Direkt dahinter folgte Karl Geiger (Oberstdorf) mit derselben Weite. Aufsteigende Form zeigte Andreas Wellinger. Der Bayer sprang 125,5 Meter und wurde 14. Auch David Siegel (Baiersbronn/119,5 Meter) und Richard Freitag (Aue/117,5 Meter) hatten keine Schwierigkeiten, sich unter den ersten 50 zu qualifizieren.

Kobayashi souveräner Sieger der Qualifikation

Den Sieg in der Qualifikation holte sich einmal mehr der Japaner Ryoyu Kobayashi. Der Sieger der Vierschanzentournee sprang mit 134,5 Metern die Bestweite des Abends und verwies damit den Österreicher Stefan Kraft (132 Meter) und den Polen Dawid Kubacki (132 Meter) auf die Plätze.

Kasai profitiert von Disqualifikation

Neben Eisenbichler muss auch der Norweger Anders Fannemel beim Wettkampf zuschauen. Der Teamweltmeister von 2015 springt schon die gesamte Saison seiner Form hinterher, mit Platz 53 schaffte er es das erste Mal in diesem Winter nicht mal mehr ins Hauptfeld. Glück hatte hingegen Altmeister Noriaki Kasai. Der 46-jährige Japaner wurde dank der Disqualifikation von Eisenbichler noch 50.

Das Springen findet am Samstag um 16 Uhr statt. Sportschau.de berichtet im Live-Ticker.

Stand: 11.01.2019, 19:10

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