Kraft gewinnt - Leyhe in den Top Ten

Skispringen - der 2. Durchgang aus Zakopane Sportschau 20.01.2019 32:54 Min. Verfügbar bis 20.01.2020 Das Erste

Springen Zakopane

Kraft gewinnt - Leyhe in den Top Ten

Nach dem Sieg im Teamspringen haben die deutschen Adler im Einzel einen gebrauchten Tag erwischt. Einzig Stefan Leyhe konnte beim Weltcup in Zakopane halbwegs überzeugen. Den Sieg schnappte sich ein Österreicher.

Nach dem schweren Sturz von David Siegel im Mannschaftsspringen nahmen noch fünf deutsche Adler den Einzelwettbewerb in Angriff. Die Jury hatte aus den großen Weiten (zwei Schanzenrekorde) vom Samstagabend gelernt und war am Sonntag (20.01.2019) von vornherein einige Luken nach unten gegangen. Zwar schafften es alle gestarteten DSV-Athleten in den zweiten Durchgang, mit dem Ausgang des Springens hatten sie aber nichts zu tun.

Stephan Leyhe

Stephan Leyhe

Bis auf einen. Stephan Leyhe mischte bei den Besten mit und landete am Ende auf dem siebten Platz (129,0 Meter/133,0 Meter), den er sich mit dem Winterdominator Ryoyu Kobayashi (124,0/133,5) aus Japan teilen musste. "Der zweite Sprung war eigentlich o.k., der siebte Platz ist auch o.k. , da bin ich zufrieden. Es gibt solche Tage, da mache ich mir keine Gedanken", schätzte Leyhe den Wettkampf ein.

Kraft nicht zu schlagen

Einen Sahnetag erwischte der Österreicher Stefan Kraft, der bereits nach einer Weite von 133,0 Metern als Erster in den Finaldurchgang gegangen war. Die Führung ließ er sich nicht mehr nehmen, legte 132,5 Meter nach und holte sich den Weltcupsieg in der Hohen Tatra. Zweiter wurde der Norweger Robert Johansson (131,5/133,5). Platz drei ging überraschenderweise an den Japaner Sato Yukiya (133,0/131,5), der damit seinem Kollegen Ryoyu Kobayashi die Show stahl.

Leyhe nicht unzufrieden

Nach Leyhe konnte sich der junge Constantin Schmid (129,5/129,0) auf Platz 15 als zweitbester Deutscher auszeichnen. Der 19-Jährige aus Oberstdorf war auf dem Sprung und reiste nach Zakopane gleich weiter zur Junioren-Weltmeisterschaft ins finnische Lahti: "Das ist, glaube ich, mein bestes Ergebnis der Saison. Das war ein gute Vorbereitung auf die JWM."

Eisenbichler: "Es war eine komplette Katastrophe"

Markus Eisenbichler

Markus Eisenbichler

Auf den Rängen 24 bis 26 reihten sich Karl Geiger (122,5/125,5), Richard Freitag (125,0/122,5) und der Tournee-Zweite Markus Eisenbichler (123,5/124,0) ein. Der Siegsdorfer fand klare Worte zu seiner Leistung: "Es war eine komplette Katastrophe. So kann‘s passieren im Skispringen." 

jmd | Stand: 20.01.2019, 17:10

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