DSV mit zwölfköpfigem Team bei der Ski-WM am Start

Romed Baumann in Garmisch-Partenkirchen

Alpine Ski-WM

DSV mit zwölfköpfigem Team bei der Ski-WM am Start

Der deutsche Ski-Verband geht bei der Alpinen Ski-WM in Cortina d'Ampezzo mit drei Skirennfahrerinnen und neun Skirennfahrern an den Start. Auch Thomas Dreßen wird wie erwartet an den Wettkämpfen teilnehmen.

Erwartungsgemäß geht der Deutsche Skiverband mit Thomas Dreßen in die am Montag beginnende Alpin-WM in Cortina d'Ampezzo (8. bis 21. Februar). Der Speed-Star hatte am Freitag bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen als Vorläufer sein Comeback nach seiner Hüft-OP Ende November gefeiert und ist unter den neun nominierten Männern die große Unbekannte.

"In Garmisch habe ich gemerkt, dass ich wieder fit bin, dass die Hüfte gut mitspielt. Körperlich fehlt mir nichts", sagte Dreßen: "Natürlich hat es an der ein oder anderen Stelle, wo ich letztes Jahr schon Probleme gehabt habe, Spuren hinterlassen, an den Knien zum Beispiel. Das gilt es jetzt, in den Griff zu bekommen."

Hoffnungen ruhen auf Baumann, Straßer, Weidle und Dürr

Für vordere Plätze sollen vor allem Romed Baumann (Kiefersfelden) in den schnelleren Disziplinen sowie Linus Straßer, der im Januar den Slalom-Weltcup in Zagreb gewonnen hatte, sorgen.

Bei den Frauen geht der DSV nur mit Speed-Spezialistin Kira Weidle sowie Lena Dürr und Andrea Filser an den Start.

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Die Zielsetzung beim DSV ist trotz ungünstiger Voraussetzungen - am Freitag verletzte sich Josef Ferstl schwer und wird erst in der neuen Saison wieder starten können - durchaus ambitioniert: "Unser Ziel in Cortina ist es, in jedem Rennen das Podest zu attackieren", sagte Alpindirektor Wolfgang Maier: "Das gesamte Team ist hochmotiviert, und nach den guten Vorleistungen im Weltcup sind wir zuversichtlich, im Kampf um die Medaillen eingreifen zu können."

Das DSV-Aufgebot im Überblick:

Im Team sind sechs Speed-Fahrer: Neben Thomas Dreßen (Mittenwald) stehen Romed Baumann (Kiefersfelden), Andreas Sander (Ennepetal), Dominik Schwaiger (Königssee), Simon Jocher (Garmisch) und Kira Weidle (Starnberg) im Aufgebot.

Dazu kommen sechs Techniker: Slalom-Ass Linus Straßer (München), Sebastian Holzmann (Oberstdorf) und Lena Dürr (Germering), die Riesenslalom-Spezialisten Alexander Schmid (Fischen) und Stefan Luitz (Bolsterlang) sowie Andrea Filser (Wildsteig), die vor allem für das Team-Event wichtig ist.

Stand: 07.02.2021, 18:28

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