WM-Aus für Michelle Gisin und Cornelia Hütter

Michelle Gisin

Nach Stürzen in Garmisch-Partenkirchen

WM-Aus für Michelle Gisin und Cornelia Hütter

Die Alpine Ski-WM in Are findet ohne Kombinations-Olympiasiegerin Michelle Gisin aus der Schweiz und Cornelia Hütter aus Österreich statt. Beide Fahrerinnen verletzten sich beim Weltcup in Garmisch-Partenkirchen schwer.

Nach ihrem Bruder Marc Gisin, der in Gröden schwer gestürzt war, ist nun auch für Michelle Gisin die Saison beendet. Wie der Schweizerische Skiverband Swiss-Ski am Montag (28.01.2019) mitteilte, erlitt die 25-Jährige am Samstag beim Super-G in Garmisch-Partenkirchen eine Knorpelschädigung sowie eine Kreuzbandzerrung am rechten Knie. Damit verpasst sie auch die Weltmeisterschaften der alpinen Skirennläufer in Are/Schweden (5. bis 17. Februar).

Eine Operation sei in den nächsten Tagen geplant, hieß es weiter. "Natürlich schmerzt es sehr, die Saison vorzeitig beenden zu müssen. Mir ist jedoch auch bewusst, dass ich in den letzten acht Jahren keine schwerwiegenden Verletzungen hatte, die eine Operation nötig machten", sagte Gisin, die im vergangenen Jahr in Pyeongchang olympisches Gold in der Kombination gewonnen hatte. Auch in Abfahrt und Super-G hätte sie bei der WM zum Kreis der Medaillenanwärterinnen gezählt.

Innenbandeinriss bei Hütter

Cornelia Hütter

Cornelia Hütter

Auch die österreichische Skirennläuferin Cornelia Hütter zog sich in Garmisch-Partenkirchen eine folgenschwere Verletzung zu. Bei einem spektakulären Sturz auf der Weltcup-Abfahrt am Sonntag trug sie einen Innenbandeinriss im rechten Knie und einen Muskelfaserriss in der linken Wade davon. Wie der Österreichische Ski-Verband (ÖSV) mitteilte, muss Hütter eine Pause von vier bis sechs Wochen einlegen. Auch sie fällt damit für die WM aus.

sid | Stand: 28.01.2019, 13:50

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