Die Gewinner der Kristallkugeln

Die Gewinner der Kristallkugeln

Finale in der alpinen Skirennlauf-Saison. Zwölf Kristallkugeln haben neue Besitzer. Es gibt aber auch "Wiederholungstäter" wie Marcel Hirscher oder Mikaela Shiffrin. Klicken Sie durch!

Marcel Hirscher

Gesamtweltcup Herren: Marcel Hirscher war erneut der dominierende Skirennläufer. Der Salzburger gewann in dieser Saison zum achten Mal in Serie den Gesamtweltcup. Das war zuvor noch niemand gelungen.

Gesamtweltcup Herren: Marcel Hirscher war erneut der dominierende Skirennläufer. Der Salzburger gewann in dieser Saison zum achten Mal in Serie den Gesamtweltcup. Das war zuvor noch niemand gelungen.

Abfahrt Herren: Der Schweizer Beat Feuz holt die Kugel. Die Konstanz bescherte ihm den Erfolg. Der Weltmeister von 2017 gewann in diesem Winter zwar nur eine Abfahrt und damit drei weniger als Paris, landete in acht Rennen aber sechsmal auf dem Podest.

Super-G Herren: Diese Wertung entschied sich erst im allerletzten Rennen. Neben Dominik Paris aus Italien hatten noch fünf andere Rennfahrer Chancen auf die kleine Kugel. Am setzte sich Paris mit einem Sieg im Saisonfinale deutlich durch.

Riesenslalom Herren: Dem Österreicher Hirscher reichte im bulgarischen Bansko, lange vor dem Saisonfinale, der zweite Platz zum sechsten Weltcup-Gesamtsieg in dieser Disziplin.

Slalom Herren: Zwischen den Slalomstangen bewies Hirscher erneut, dass er in seiner Paradedisziplin kaum zu schlagen ist. Auch die Slalomwertung gewann er vorzeitig.

Kombination Herren: Alexis Pinturault aus Frankreich ist und bleibt der Kombi-König. Der 27-Jährige sicherte sich den den Titel als bester alpine Zweikämpfer nach 2013, 2014, 2016 und 2017 bereits zum fünften Mal.

Gesamtweltcup Damen: Der Gesamtweltcup gehört auch im dritten Jahr nacheinander der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Kurios war der Zeitpunkt der Entscheidung, denn die fiel in ihrer Abwesenheit. Sie war nicht zu den Speed-Rennen nach Sotschi gefahren. Weil diese aber abgesagt wurden, konnten ihre Konkurrentinnen nicht mehr aufholen. "Das ist eine seltsame Sache. Ich sitze hier in meinem Bett, und es fühlt sich nicht so an, als hätte ich gerade irgendwas geleistet", sagte sie danach.

Abfahrt Damen: Nachdem die Herren leer ausgingen, gewann wenigstens eine Fahrerin aus Österreich die rot-weiß-rote Paradedisziplin. Nicole Schmidhofer gewann als erste aus der Alpenrepublik seit Renate Götschl im Jahr 2007.

Super-G Damen: Slalom-Queen Mikaela Shiffrin holte sich zum ersten Mal eine kleine Kristallkugel in einer Speed-Disziplin. Der US-Amerikanerin reichte nach drei Siegen in der Saison beim Finale in Andorra ein vierter Platz.

Riesenslalom Damen: Die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin stand praktisch schon vor dem Saisonfinale als Gewinnerin der Riesenslalom-Kugel fest. Sie reiste mit 97 Punkten Vorsprung vor Petra Vlhova an und machte mit einem Sieg den Deckel drauf. Viktoria Rebensburg konnte ihren Titel damit aus dem Vorjahr nicht verteidigen.

Slalom Damen: Seit dem Jahr 2013 ist Shiffrin auf den Disziplinensieg im Stangenwald programmiert. Auch diesmal konnten der Slalom-Queen die Konkurrentinnen nicht das Wasser reichen.

Kombination Damen: Bei dieser Wertung genügte der Italienerin Federica Brignone ein Sieg, denn nur in Crans Montana wurde dieser Wettbewerb ausgetragen.

Stand: 08.03.2019, 15:39 Uhr

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