DSV-Quartett holt Platz drei im Teamevent

Teamwettbewerb

Weltcupfinale in Soldeu

DSV-Quartett holt Platz drei im Teamevent

Das deutsche Mixed-Team hat beim Weltcupfinale in Soldeu im Teamevent einen guten dritten Platz belegt. Im Halbfinale war das DSV-Quartett am späteren Sieger Schweiz gescheitert.

Der aktuelle Weltmeister in der Besetzung Aline Danioth/Wendy Holdener/Ramon Zenhäusern/Daniel Yule bestätigte den Gewinn der Goldmedaille im Finale gegen ebenfalls starke Norweger. Die Skandinavier waren im Finale mit 2:0 Siegen in Führung gegangen, weil ausgerechnet der zuvor überragende Ramon Zenhäusern patzte. Holdener und Yule stellten dann mit zwei Siegen in ihren direkten Duellen auf 2:2. Dank der besseren Laufzeiten hieß der Sieger Schweiz.

DSV-Quartett enttäuscht nicht

Christina Geiger, Lena Dürr, Fabian Himmelsbach und Anton Tremmel setzten sich zunächst mit 4:0 gegen Italien durch, wobei das DSV-Team auch von Patzern der Italienerinnen Marta Bassino und Irene Curtoni profitierte. Im Halbfinale gegen Weltmeister Schweiz war das Quartett dann allerdings chancenlos. Zwar gewann Dürr ihr Duell gegen Danioth, und das trotz eines Fahrfehlers. Zenhäusern (gegen Tremmel/-0,46 Sekunden), Holdener (gegen Geiger/-0,04) und Yule (gegen Himmelsbach/-0,10) konnten ihre Rennen aber mehr oder weniger deutlich für sich entscheiden.

Es kam zum "kleinen Finale" gegen Kanada. Nachdem Geiger und Erin Mielczynski im ersten Duell zeitgleich waren, musste beim Stand von 2:2 das Duell zwischen Tremmel und Trevor Philp entscheiden. Der Deutsche behielt die Nerven und siegte mit 0,40 Sekunden Vorsprung.

Österreich früh ausgeschieden

Die an Position eins gesetzten Österreicher schieden überraschend bereits im Viertelfinale aus. Gegen die Kanadier, die sich erst gegen Andorra (3:1) fürs Viertelfinale qualifizieren mussten, unterlag das Team Austria mit 0:4, wobei Slalomspezialist Mario Matt verletzt aufgeben musste. Ebenfalls früh ausgeschieden waren die Mannschaften aus Frankreich (2:2 gegen Norwegen) und Schweden (2:2 gegen die Schweiz), die jeweils aufgrund der schlechteren Zeiten nicht in die nächste Runde aufstiegen.

Viele Topstars fehlen

Ein Ärgernis in diesem Wettbewerb bleibt, dass die besten Fahrer aus unterschiedlichen Gründen häufig nicht teilnehmen. Nicht nur im deutschen Team fehlten mit Felix Neureuther oder auch Linus Strasser arrivierte Fahrer. Auch andere Nationen mussten ohne ihre Topstars auskommen, so fehlte u.a. Gesamtweltcupgewinner Marcel Hirscher bei Österreich oder Henrik Kristoffersen bei den Norwegern. Zur Erklärung sagte Hirschers Trainer, sein Schützling sei "kein Fan" des Teambewerbs, außerdem wolle er keine Verletzung riskieren.

Thema in B5 aktuell, 15.03.19, 13:54 Uhr

wp | Stand: 15.03.2019, 13:12

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