Kranjec überzeugt im Riesenslalom, Schmid verpatzt zweiten Lauf

Ski Alpin der Herren - die Analyse mit Neureuther und Schmid zum Riesenslalom in Adelboden Sportschau 11.01.2020 02:22 Min. Verfügbar bis 11.01.2021 Das Erste

Weltcup in Adelboden

Kranjec überzeugt im Riesenslalom, Schmid verpatzt zweiten Lauf

Zan Kranjec hat den Riesenslalom im schweizerischen Adelboden gewonnen. Der Slowene feierte den zweiten Weltcup-Sieg seiner Karriere. DSV-Starter Alexander Schmid verpatzte nach Platz acht im ersten Lauf seinen zweiten Durchgang.

Der Riesenslalom in Adelboden gilt als der schwerste im Weltcup: Start und Zielhang sind extrem steil. Es herrscht eine Atmosphäre wie im Fußballstadion - über 30.000 Zuschauer feuern die Skirennläufer an.

Im ersten Lauf lagen alle 30 Läufer dicht beieinander, doch der zweite war deutlich drehender und kostete viel Kraft - die Abstände waren deutlich größer. Am besten mit dem Chuenisbärgli kam der Slowene Zan Kranjec zurecht: Nach Platz sechs im ersten Lauf setzte er sich im Finaldurchgang an die Spitze. Zweiter wurde der Kroate Filio Zubcic (+0,29 Sek.) - sein erster Podestplatz. Platz drei teilten sich der Franzose Victor Muffat-Jeandet und der Norweger Henrik Kristoffersen (+0,64 Sek.).

Der Führende nach dem ersten Durchgang, der Italiener Luca de Aliprandini, schied kurz vor dem Ziel aus.

Schmid fällt weit zurück

Alexander Schmid qualifizierte sich als einziger DSV-Starter als Achter für den zweiten Lauf. Auf das Podest fehlten dem Allgäuer nur zwölf Hundertstelsekunden. Doch im Finaldurchgang kam Schmid mit der drehenden Kurssetzung nicht zurecht und fiel auf den 21. Platz zurück (+2,43 Sek.). "Das ist nix, das ist nix!", sagte ARD-Experte Felix Neureuther, der als Co-Kommentator richtig mitfieberte: "Sch...., Entschuldigung! Das ist ärgerlich, Mensch, war das eine Chance!"

Luitz' Körpersprache "eine mittlere Katastrophe"

Der andere deutsche Starter Stefan Luitz (SC Bolsterlang) enttäuschte dagegen. Der 27-Jährige, der beim Parallel-Salom in Alta Badia noch mit dem zweiten Platz aufhorchen ließ, fuhr sehr verhalten und kam mit einem Rückstand von 1,87 Sekunden ins Ziel. Das reichte nicht für den Finallauf. "Stefan Luitz hat nichts auf die Reihe gekriegt. Die Körpersprache war eine mittlere Katastrophe", kritisierte Neureuther. Auch Julian Rauchfuß (RG Burig Mindelheim) schaffte es nicht in den zweiten Durchgang (+1,84 Sek.).

Riesenslalom in Adelboden - der 1. Lauf Sportschau 11.01.2020 11:07 Min. Verfügbar bis 11.01.2021 Das Erste

nho/dpa/sid | Stand: 11.01.2020, 14:30

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