Neureuther verzichtet auf Start

Felix Neureuther

Weltcups in Beaver Creek und Lake Louise

Neureuther verzichtet auf Start

Beim Übersee-Wochenende der Alpinen wird es noch nicht das erhoffte Comeback von Felix Neureuther geben. Dafür will in Beaver Creek ein anderer Rückkehrer in den Speed-Disziplinen wieder angreifen.

Es ist keine Überraschung, dass Felix Neureuther beim Weltcup in Beaver Creek (USA) nicht an den Start geht. Sein gebrochener Daumen lässt ein Comeback noch nicht zu. In den vergangenen Tagen wurde dem Routinier eine Spezialschiene für die verletzte Hand angepasst. Sie ist mit zwei Schrauben fixiert. Neureuther kann nun schon in Richtung Val d'Isere in Frankreich blicken, wo am 8. und 9. Dezember ein Riesenslalom und ein Slalom anstehen.

Bundestrainer: "So gut wie vor der Verletzung"

Stefan Luitz ballt die Faust

Richtig heiß auf das Wochenende in Beaver Creek ist dagegen Stefan Luitz. Er will am Sonntag (02.12.2018) in seiner Spezialdisziplin, dem Riesenslalom, erstmals seit einem Jahr wieder angreifen. Nachdem der Weltcup-Auftakt in Sölden abgesagt werden musste, ist es für Luitz die erste Standortbestimmung. Alpin-Chef Wolfgang Maier ist zuversichtlich: "Die Top 15 schafft er aus meiner Sicht allemal. Vielleicht kann er sich sogar unter den besten fünf bewegen." Und Bundestrainer Mathias Berthold stellt fest: "Er fährt so gut wie vor der Verletzung." Luitz hatte sich im Dezember vergangenen Jahres das Kreuzband gerissen - die gesamte Saison samt Olympia war hinüber. Auch Speed-Ass Thomas Dreßen hat in den USA einiges vor. Er sagte, Beaver Creek gehöre zwar zu den schwersten Abfahrten im Weltcup, aber "ich mag die Strecke und die Erinnerungen sind positiv - konnte ich doch im letzten Jahr hier den ersten Podestplatz meiner Karriere feiern. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die Rennen am Wochenende."

Dreßen, Luitz und Rebensburg führen Aufgebot an

Viktoria Rebensburg beim Weltcup in Sölden

Der DSV nominierte für die Rennen in Lake Louise und Beaver Creek insgesamt 16 Athletinnen und Athleten. Bei den Frauen stehen im kanadischen Lake Louise zwei Abfahrten und ein Super-G an. Viktoria Rebensburg fühlt sich gut vorbereitet: "Ich mag die Strecke, wie auch den gesamten Ort und hoffe jetzt, dass uns der Wettergott ähnlich gut gesonnen ist, wie den Herren am vergangenen Wochenende." Neben Rebensburg schickt der DSV sechs weitere Athletinnen ins Rennen. Um die Startplätze fahren im Training Patrizia Dorsch, Veronique Hronek, Ann-Katrin Magg, Meike Pfister, Kira Weidle und Michaela Wenig. Bei den Männern stehen neben Dreßen und Luitz acht weitere Athleten im Aufgebot: Klaus Brandner, Josef Ferstl, Andreas Sander, Manueal Schmid, Dominik Schwaiger, Fritz Dopfer, Alexander Schmid und Benedikt Staubitzer.

dpa/sid/ake | Stand: 28.11.2018, 17:48

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