Norwegischer Abfahrtssieg in Gröden

Abfahrts-Weltcup der Männer in Gröden - die Zusammenfassung Sportschau 19.12.2020 00:32 Min. Verfügbar bis 19.12.2021 Das Erste

Weltcup

Norwegischer Abfahrtssieg in Gröden

Aleksander Aamond Kilde fährt beim Klassiker-Wochenende in Gröden in einer eigenen Liga. Nach dem Super-G jubelte der Norweger auch in der Abfahrt am Samstag. Aus dem deutschen Team kam ein Fahrer in Podest-Nähe.

Aleksander Aamond Kilde - der Bezwinger der Saslong. Der Norweger hat in Gröden nach dem Super-G von Freitag (18.12.2020) auch den Abfahrtsklassiker am Samstag (19.12.2020) gewonnen. Der Weltcup-Gesamtsieger der Vorsaison feierte bei dem schweren Rennen in den italienischen Dolomiten seinen sechsten Weltcupsieg. In seinem 160. Weltcup-Rennen verwies der 28-jährige Kilde in 2:01,45 Minuten den US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (+ 0,22 Sekunden) und den Schweizer Beat Feuz (+ 0,54 Sekunden) auf die Plätze.

Baumann: "Kleinigkeiten, die eine halbe Sekunde ausmachen"

Bester aus dem sechsköpfigen deutschen Team wurde Romed Baumann als Achter. In der von Sportschau-Experte Felix Neureuther wegen der vielen Sprünge als "Vierschanzentournee der Alpinen" bezeichneten Strecke lag der gebürtige Österreicher zwischenzeitlich sogar auf dem dritten Rang und hatte im Mittelteil den Top-Speed. Im unteren Teil verlor der 34-Jährige aber die entscheidenden Zehntel für seinen elftes Weltcup-Podest. So fehlten ihm im Ziel bei seinem 300. Rennen letztlich 34 Hundertstelsekunden auf Rang drei.

Romed Baumann: "Meine Fahrt war heute ansprechend und in Ordnung." Sportschau 19.12.2020 01:40 Min. Verfügbar bis 19.12.2021 Das Erste

Romed Baumann beim Abfahrtsrennen in Val d'Isère

Romed Baumann beim Abfahrtsrennen in Val d'Isère

"Die Einfahrt in die Ciaslat war nicht ganz sauber. Das sind Kleinigkeiten, die aber schnell man eine halbe Sekunde ausmachen", machte Baumann die Fehler in seiner Fahrt vor allem im Ciaslat-Mittelteil aus, und resümierte im Sportschau-Interview: "Alles in allem bin ich mit der Woche in Gröden ganz zufrieden. Das war heute eine ansprechende Fahrt." Im Super-G am Freitag war Baumann 15. geworden, und mit Rang acht am Samstag machte der die WM-Qualifikation klar. Neureuther analysierte: "Kilde war immer nah an den Stangen, Romed leider etwas weiter weg. Und dann diese Körperspannung, die Kilde in der Ciaslat hatte und die Romed leider vermissen ließ."

Felix Neureuther erklärt Gröden - auf der Skisprungschanze Sportschau 19.12.2020 02:03 Min. Verfügbar bis 19.12.2021 Das Erste

Sander fährt in die Top 20

Die anderen Deutschen schafften es nicht in die Top 10. Andreas Sander fuhr mit der hohen Startnummer 29 immerhin auf Rang 16.

Josef Ferstl kämpfte mit der hohen Startnummer 24 mit der zunehmend langsamer werdenden Strecke. Der 31-Jährige beendete das Rennen auf Rang 33. Knapp vor Ferstl schob sich Manuel Schmid, der von Startrang 35 auf Platz 32 fuhr und damit die Weltcuppunkte knapp verpasst. Auch Dominik Schwaiger hatte seine Probleme mit Material und Piste: Schwaiger belegte am Ende Rang 42.

Simon Jocher zeigte mit Startnummer 57 als letzter DSV-Starter im Feld der insgesamt 61 Abfahrts-Athleten eine ansprechende Leistung. Mit knapp drei Sekunden Rückstand kam er auf Rang 37 über die Ziellinie.

Ski Alpin - die Abfahrt der Männer in Gröden Sportschau 19.12.2020 01:03:38 Std. Verfügbar bis 19.12.2021 Das Erste

Dirk Hofmeister | Stand: 19.12.2020, 12:43

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