Rebensburg top - Shiffrin holt auch Super-G-Kugel

Viktoria Rebensburg

Weltcupfinale in Soldeu

Rebensburg top - Shiffrin holt auch Super-G-Kugel

Ein vierter Platz beim Weltcupfinale in Soldeu hat Mikaela Shiffrin gereicht, um auch die kleine Kristallkugel im Super-G zu gewinnen. Den Tagessieg holte sich Viktoria Rebensburg.

Am Mittwoch in der Abfahrt hatten Rebensburg noch drei Hundertstelsekunden zum Sieg gefehlt. Im Super-G machte es die Deutsche besser und drehte den Spieß um. Diesmal war sie im Ziel 0,15 Sekunden schneller als die Österreicherin Tamara Tippler, deren Teamkollegin Mirjam Puchner ihr tags zuvor noch den Tagessieg weggeschnappt hatte. Mit einer fantastischen Fahrt im unteren Teil, in dem sie eine gute halbe Sekunde gutmachte, legte die 29-Jährige den Grundstein für den 17. Weltcupsieg ihrer Karriere und den ersten in dieser Saison.

Rebensburg erlebt einen "Flow"

"Ich habe mich aufs Skifahren fokussiert, um ein gutes Ergebnis ins Ziel zu zaubern. Ich war zwar teilweise recht weg weit weg von der Ideallinie, aber ich hatte einen guten Zug", sagte Rebensburg im ZDF. "Der untere Teil hat mir gestern schon ganz gut gelegen. Ich hoffe, ich behalte den Flow, den ich gerade habe, auch noch bis zum Riesenslalom."

Zeitgleich: Shiffrin hält Schmidhofer in Schach

Mikaela Shiffrin mit kleiner Kristallkugel

Mikaela Shiffrin mit kleiner Kristallkugel

Rebensburg schob sich damit in der Super-G-Weltcupwertung auf den vierten Rang vor. In den Kampf um die kleine Kristallkugel konnte sie - das war klar - rein rechnerisch aber nicht mehr eingreifen.

Tina Weirather, Nicole Schmidhofer und Mikaela Shiffrin - diese drei Fahrerinnen hatten vor dem Weltcupfinale in Andiorra noch die Chance. Als erste des Trios ging Weirather auf die Strecke. Die Liechtensteinerin ("Ich habe riskiert, es ist aber leider nicht aufgegangen.") verpasste aber ein Tor und war raus. Blieben Schmidhofer und Shiffrin: Die Österreicherin, die am Mittwoch den Abfahrts-Weltcup gewonnen hatte, fuhr solide, aber nicht gut genug. Denn Shiffrin schaffte die exakt gleiche Zeit und hatte damit in der Weltcupwertung die Nase vorne.

"Ich wusste nicht, ob es reichen würde. Ich habe mich nur auf mein Skifahren konzentriert, und es hat gereicht", so Shiffrin, die den Gesamtweltcup und die kleine Kristallkugel im Slalom schon vor diesem Rennen in der Tasche hatte.

Thema in: B5 aktuell, 14.03.2019, 10.54 Uhr

wp | Stand: 14.03.2019, 11:13

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