Zweiter Saisonsieg für Österreicher Max Franz

Max Franz

Super-G in Beaver Creek

Zweiter Saisonsieg für Österreicher Max Franz

Nach der Abfahrt von Lake Louise hat der Österreicher Max Franz am Samstag (01.12.2018) auch den Super-G im US-amerikanischen Beaver Creek gewonnen. Kurios bei dem Rennen in dichtem Schneetreiben: Gleich drei Läufer teilten sich Rang drei.

Stundenlang hatte es in Beaver Creek im US-Bundesstaat Colorado geschneit. Es schien fraglich, ob das Rennen auf der Birds-of-Prey-Strecke überhaupt stattfinden konnte. Rund 200 Helfer schaufelten und schaufelten und schaufelten. Mit einer Stunde Verspätung ging es dann tatsächlich los - obwohl es nicht aufhörte zu schneien: Die Flocken waren zunächst dünner, aber nach etlichen Fahreren setzte wieder dichter Schneefall ein. Die Athleten mit niedrigen Startnummer waren eindeutig im Vorteil.

Wegen der schlechten Wetterbedingungen war der Start - wie schon bei der Abfahrt tags zuvor - etwas nach unten verlegt worden. So brauchte der Sieger nur wenig mehr als eine Minute bis ins Ziel. Und der hieß Max Franz. Mit Startnummer 5 verwies der 29-jährige Österreicher Mauro Caviezel um 33 Hundertstel auf den zweiten Platz. Der Schweizer, der immerhin die vergleichsweise hohe Startnummer 14 hatte, fuhr damit schon zum dritten Mal in der noch jungen Saison einen Podestplatz heraus.

Drei zeitgleich auf Rang drei

Mit 41 Hundertstel Rückstand auf Franz belegte man beim Super-G in Beaver Creek Platz drei. Den teilten sich gleich drei Läufer mit den beiden Norwegern Aksel Lund Svindal und Aleksander Aamodt Kilde sowie dem Italiener Dominik Paris. Alle drei hatten sehr niedrige Startnummern.

Ferstl und Sander weit abgeschlagen

Josef Ferstl musste einen kleinen Rückschlag hinnehmen, nachdem er am Vortag durch seinen 13. Platz in der Abfahrt die halbe WM-Norm erfüllt hatte. Im Super-G am Samstag hatte er einen Rückstand von 1,37 Sekunden auf Franz und war als 30. bester Deutscher. Andreas Sander und Dominik Schwaiger kamen nicht einmal in die Top 40. Klaus Brandner schied aus.

Thomas Dreßen war verletzungsbedingt nicht am Start. Er hatte sich tags zuvor bei der Abfahrt das Kreuzband gerissen, für ihn ist die Saison vorbei.

br | Stand: 01.12.2018, 20:43

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