Stuhec gewinnt auch Super-G in Gröden

Ilka Stuhec aus Slowenien jubelt im Zielbereich.

Einen Tag nach ihrem Erfolg in der Abfahrt

Stuhec gewinnt auch Super-G in Gröden

Ilka Stuhec hat in Gröden den zweiten Sieg in Folge eingefahren. Nachdem sie am Dienstag bereits die Abfahrt für sich entschieden hatte, triumphierte sie auch im Super-G.

Die Slowenin setzte sich mit einem Vorsprung von 0,05 Sekunden gegen die Lichtensteinerin Tina Weirather und Nicole Schmidhofer aus Österreich durch, die zeitgleich auf Platz zwei fuhren. Jasmine Flury aus der Schweiz kam dahinter auf Rang vier.

Viktoria Rebensburg war mit Startnummer eins ins Rennen gegangen und legte eine gute Zeit vor. Besonders im mittleren Abschnitt um die "Kamelbuckel" herum konnte sie überzeugen. Ihre Bestzeit wurde erst von der Österreicherin Schmidhofer geknackt, die mit Startnummer fünf ins Rennen ging. Rebensburg wurde am Ende Siebte.

Wenig und Pfister sammeln Weltcup-Punkte

Michaela Wenig, die in der Abfahrt überraschend auf Rang fünf gefahren war, konnte zwar nicht wieder ganz nach vorne fahren, landete mit einem Rückstand von 1,3 Sekunden aber zeitgleich mit Lara Gut-Behrami auf einem guten 25. Platz, Meike Pfister wurde 28.. Beide fuhren somit noch in die Punkteränge. Für Kira Weidle und Patrizia Dorsch, die die Plätze 32 und 38 belegten, reichte es nicht für Weltcup-Punkte. Veronique Hronek, die als letzte deutsche Starterin ins Rennen ging, wurde 44.

Mikaela Shiffrin verzichtet auf Super-G

Durch ihren Sieg ist Ilka Stuhec auch in der Super-G-Wertung weit nach vorne gerückt. Dort liegt die Slowenin nun hinter Mikaela Shiffrin, Ranghild Mowinckel aus Norwegen und Tina Weirather auf Rang vier. Viktoria Rebensburg rutschte in der Disziplinwertung auf Rang sechs ab. Shiffrin hatte den Super-G ausgelassen, um sich zu schonen. Da die US-Amerikanerin aber alle bisherigen Super-G-Rennen der Saison gewonnen hat, bleibt sie in der Disziplinwertung und im Gesamtweltcup vorne.

Stand: 19.12.2018, 12:36

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