Shiffrin erneut nicht zu schlagen, Rebensburg in Top Ten

Super-G der Damen - die Übertragung aus St. Moritz Sportschau 08.12.2018 01:09:26 Std. Verfügbar bis 08.12.2019 Das Erste

Super-G der Damen in St. Moritz

Shiffrin erneut nicht zu schlagen, Rebensburg in Top Ten

Mikaela Shiffrin hat auch den zweiten Super-G der Saison gewonnen. Im schweizerischen St. Moritz setzte sich die US-Amerikanerin vor der Schweizerin Lara Gut-Behrami durch. Viktoria Rebensburg schaffte es in die Top Ten.

Die Allrounderin Shiffrin zeigte einen fast perfekten Lauf und hatte im Ziel 0,28 Sekunden Vorsprung auf Gut-Behrami. Dritte wurde Tina Weirather aus Liechtenstein (+ 0,42 Sekunden). Für die US-Amerikanerin war es der insgesamt 47. Weltcup-Sieg. "Ich habe das nicht erwartet, aber ich freue mich sehr", sagte Shiffrin.

Hochtempo-Strecke mit Tücken

Mikaela Shiffrin

Bei besten Bedingungen hatten die ersten Läuferinnen große Probleme mit der Piste, einige schieden aus, darunter auch die Österreicherin Anna Veith. Die Strecke war zwar einfach, doch durch das hohe Tempo und die vielen Wellen hatte sie doch ihre Tücken. Nachdem die ersten Funksprüche die späteren Startnummern erreichten, kamen die Läuferinnen besser zurecht. Mit 1:11,30 Minten bezwang Shiffrin die Engiadina. Gut-Behrami verlor ihre Führung im Mittelteil der Strecke. Da fuhr die Schweizerin einfach zu passiv. Weirather, die Gewinnerin der Super-G-Weltcups der letzten Saison, fehlte etwas die aggressive Linie.

Rebensburg mit Problemen beim Gleiten

Die fehlte auch Viktoria Rebensburg. Einen Podestplatz verfehlte sie klar. Die Kreutherin, in Lake Louise noch Dritte, hatte im oberen Teil große Probleme: Im Gleitteil verlor sie fast sechs Zehntel. Das war nicht mehr aufzuholen. Am Ende wurde sie mit 1,58 Sekunden Rückstand Achte. "Schwer zu sagen, woran es lag. Ich habe mich gut gefühlt, war gut gestartet. Dass ich oben sechs Zehntel verloren habe, ist mir ein Rätsel", sagte Rebensburg in der ARD.

Super G der Frauen in St. Moritz - die Stimmen Sportschau 08.12.2018 05:47 Min. Verfügbar bis 08.12.2019 Das Erste

Hronek sorgt für Überraschung

Für eine Überraschung sorgte Veronique Hronek (SV Unterwössen). Mit der hohen Startnummer 54 fuhr sie auf den 20. Rang vor (+2,21 Sek.). Für die 27-Jährige waren es die ersten Weltcup-Punkte in einem Speedrennen seit ihrer fast dreijährigen Pause wegen mehrerer Knieverletzungen. Patrizia Dorsch vom SC Schellenberg wurde 25. (+2,52 Sek.). Kira Weidle aus Starnberg schrammte als 31. knapp an einem Weltcup-Punkt (+2,86 Sek.) vorbei. Meike Pfister (SC Krumbach) und Michaela Wenig (SC Lenggries) beendeten ihre Rennen nicht.

nho/dpa/sid | Stand: 08.12.2018, 12:30

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