Shiffrin wehrt Holdeners Angriff ab

Mikaela Shiffrin mit kleiner Kristallkugel

Weltcup-Finale in Soldeu

Shiffrin wehrt Holdeners Angriff ab

Auch beim Weltcup-Finale war Mikaela Shiffrin wieder das Maß aller Dinge im Slalom. Die US-Amerikanerin musste aber kämpfen, um den Angriff der Schweizerin Wendy Holdener abzuwehren.

Die Kombinations-Weltmeisterin aus der Schweiz wollte es unbedingt wissen. Noch nie hat sie im Slalom ein Weltcup-Rennen gewinnen können. In Soldeu führte sie nach einem perfekten ersten Lauf. Die 0,28 Sekunden Vorsprung auf Shiffrin reichten aber nicht. Die US-Amerikanerin kam im Finaldurchgang zwar nicht fehlerfrei durch. Sie rettete aber 0,07 Sekunden Vorsprung vor Holdener ins Ziel. Dritte wurde mit schon deutlichem Abstand die Slowakin Petra Vlhova (+ 1,20 Sekunden).

Glück der Tüchtigen

Für die 24-jährige "Wonder Woman" war es der 40. Slalomsieg im Weltcup. Damit stellte sie die Slalom-Bestmarke des großen Schweden Ingemar Stenmark ein. Ihren sechsten Gesamtsieg in ihrer Paradedisziplin hatte Shiffrin ebenso schon vor dem vorletzten Rennen des Winters sicher wie ihre dritte große Kristallkugel in Serie. "Manchmal muss man auch Glück haben", sagte Shiffrin im ORF: "Wendy war heute wirklich auch sehr schnell. Es hat wirklich Spaß gemacht, hier zu fahren."

Dürr auf Rang elf - Geiger ausgeschieden

Im letzten Slalomrennen ihrer Karriere belegte die Schwedin Frida Hansdotter, die vor einer Woche ihren Rücktritt angekündigt hatte, Rang fünf (+1,89), knapp hinter ihrer Teamkollegin Anna Swenn-Larsson (+1,58). Nicht ins Ziel kam Christina Geiger (Oberstdorf), die ihre Saison damit ohne weitere Weltcup-Punkte beendet. Besser lief es für Lena Dürr (Germering), die mit 4,24 Sekunden Rückstand auf einem soliden elften Rang landete.

Thema in: B5 aktuell, 16.03.2019, 13.54 Uhr

wp | Stand: 16.03.2019, 13:23

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