Slalom in Courchevel: Mikaela Shiffrin feiert 50. Weltcupsieg

Slalom der Frauen - Shiffrin schlängelt sich zum 50. Weltcup-Sieg Sportschau 22.12.2018 01:28 Min. Verfügbar bis 22.12.2019 Das Erste

Ski-alpin-Weltcup

Slalom in Courchevel: Mikaela Shiffrin feiert 50. Weltcupsieg

Mikaela Shiffrin holt das "Double" im französischen Courchevel: Die US-Amerikanerin gewann einen Tag nach dem Riesenslalom auch den Slalom und feierte den 50. Weltcupsieg ihrer Karriere.

Knapp war es nur im ersten Durchgang. Gerade einmal vier Hundertstel Vorsprung hatte die Gesamtweltcupführende Shiffrin nach Lauf eins vor der Slowakin Petra Vlhová. Im zweiten Lauf demonstrierte Shiffrin dann aber - bei der Zwischenzeit kurzzeitig hinter Vlhová - ihre aktuelle Ausnahmestellung. Fehlerfreie Schwünge, Beschleunigung wie aus dem Nichts - und im Ziel dann solide 29 Hundertstel Vorsprung vor Vlhová und der siebte Saisonsieg. Dritte wurde die Schwedin Frida Hansdotter, die im zweiten Durchgang von Platz fünf noch aufs Podest fuhr. Jünger als die 23-jährige Shiffrin war beim Erreichen der "50" noch nie ein Skirennläufer.

Shiffrins Rekordjagd

Mit ihrem 50. Weltcupsieg zog Shiffrin mit der italienischen Technik-Legende Alberto Tomba gleich. Gleichzeitig war ihr Sieg in Courchevel der 35. Slalomsieg ihrer Karriere, durch den sie ebenfalls mit Tomba und bei den Damen mit Spitzenreiterin Marlies Schild aus Österreich gleichzog. Bei den Herren hält der Schwede Ingemar Stenmark mit 40 Slalomsiegen den Rekord. Zählt man noch Shiffrins Siege in Parallelslaloms dazu - diese Disziplin gab es zu Zeiten von Tomba & Co. noch nicht - ist sie bereits bei 39.

Geiger verpasst Top 20, Dürr im ersten Durchgang raus

Die beiden Deutschen Christina Geiger und Lena Dürr enttäuschten in Courchevel. Geiger war im ersten Durchgang mit angezogener Handbremse unterwegs und haderte da schon. "Wenn man sich gut fühlt, ist man langsam. Ich habe eigentlich versucht Gas zu geben und weiß gar nicht, wo ich die Zeit verloren habe", sagte sie nach dem ersten Lauf, den sie auf Platz 18 beenden konnte.

Auch im zweiten Durchgang wirkte Geiger gehemmt und verlor noch einige Plätze. Am Ende wurde sie 21. Dürr fädelte ein und schied im letzten Weltcup vor Weihnachten schon im ersten Durchgang aus.

Christina Geiger: "Da fehlt es noch beim Selbstvertrauen" Sportschau 22.12.2018 01:17 Min. Verfügbar bis 22.12.2019 Das Erste

br | Stand: 22.12.2018, 14:29

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