Skirennfahrer Gisin beendet Karriere - zwei Jahre nach Gröden-Sturz

Marc Gisin

Alpiner Ski-Weltcup

Skirennfahrer Gisin beendet Karriere - zwei Jahre nach Gröden-Sturz

Skirennläufer Marc Gisin beendet seine Karriere. Der Bruder von Olympiasiegerin Dominique war in Gröden 2018 schwer gestürzt und hat sich "von den schweren Verletzungen nie ganz erholt", teilte der Schweizer Skiverband mit.

Skirennläufer Marc Gisin hat nach elf Jahren mit sofortiger Wirkung seine aktive Karriere beendet. Der Engelberger fuhr seit 2009 im Ski-alpin-Weltcup und bestritt über 100 Rennen.

Schwerer Sturz in Gröden 2018

Bei der Abfahrt im italienischen Gröden im Dezember 2018 war Gisin nach einem Fahrfehler schwer gestürzt. Dabei hatte sich Gisin ein "Schädel-Hirn-Trauma sowie mehrere Knochenbrüche und eine Lungenquetschung, welche ihn beinahe das Leben kostete", zugezogen, schreibt der Schweizer Skiverband.

Weil sich sein Körper von den damaligen Verletzungen nie ganz erholt habe, hat sich Gisin zum Rücktritt entschieden. Schon vor dem Gröden-Sturz musste Gisin seine Karriere immer wieder wegen Verletzungen unterbrechen.

2012 hatte er sich beim Heimweltcup in Crans-Montana das Kreuzband gerissen. Bei einem Sturz in Kitzbühel 2015 hatte er ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten.

Zwei Olympiasiegerinnen als Schwestern

Gisins Schwestern Dominique und Michelle waren beziehungsweise sind ebenfalls Skirennläuferinnen. Die nicht mehr aktive Dominique gewann 2014 Olympiagold in der Abfahrt, die jüngere Michelle 2018 in Pyeongchang Gold in der alpinen Kombination.

red/swiss ski | Stand: 30.11.2020, 11:24

Ski Alpin | Weltcupstand Damen

NamePkt
1.Petra Vlhová861
2.Michelle Gisin741
3.Sofia Goggia654
4.Marta Bassino623
5.Lara Gut-Behrami567

Ski Alpin | Weltcupstand Herren

NamePkt
1.Alexis Pinturault778
2.Aleksander Aamodt Kilde560
3.Marco Odermatt501
4.Marco Schwarz466
5.Filip Zubcic462
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