Shiffrin kurvt souverän zum ersten Slalomsieg

Slalom der Damen - der 2. Lauf aus Levi Sportschau 17.11.2018 46:51 Min. Verfügbar bis 17.11.2019 Das Erste

Weltcup in Levi

Shiffrin kurvt souverän zum ersten Slalomsieg

US-Skistar Mikaela Shiffrin ist im Slalom auch in der neuen Saison das Maß der Dinge. Die Gesamtweltcupsiegerin dominierte in Levi die Konkurrenz und siegte souverän vor Vorjahressiegerin Petra Vhlova und Bernadette Schild. Als beste Deutsche fuhr Marina Wallner auf Rang 14.

"Es ist ein guter Tag", sagte Shiffrin nach ihrem 44. Weltcupsieg. Die 23-Jährige setzte sich mit einem Vorsprung von 0,58 Sekunden vor der Slowakin Petra Vhlova und der Österreicherin Bernadette Schild klar durch. Marina Wallner gelang als 14. der Sprung in die Top 15, Christina Geiger sicherte sich als 17. zahlreiche Weltcup-Punkte. Trotz der guten Platzierungen rufe das Resultat dieser Beiden "keine Jubelstürme" hervor, sagte DSV-Alpindirektor Wolfgang Maier in der ARD.

Shiffrin legt Bestzeit vor

Mikaela Shiffrin beim Slalom in Levi

Mikaela Shiffrin stellte am Samstag (17.11.18) gleich im ersten Slalom-Rennen klar, dass sie auch in dieser Saison die beste Slalomfahrerin der Welt ist. Schon im ersten Lauf hatte die US-Amerikanerin auf der wegen starken Windes verkürzten Strecke die Konkurrentinnen auf die Plätze verwiesen. Olympiasiegerin Frida Hansdotter kam immerhin auf 0,14 Sekunden an die Gesamtweltcupsiegerin heran, Vorjahressiegerin Petra Vlhova lag als Drittplatzierte bereits 0,59 Sekunden zurück. Als beste DSV-Starterin konnte Marina Wallner mit einem Rückstand von 1,27 Sekunden als Neunte auf satte Weltcup-Punkte hoffen. Neben Wallner reichte es auch für Christina Geiger (Oberstdorf/24.) und Marlene Schmotz (Leitzachtal/29.) in den Finaldurchgang.

Ohne Druck zum Sieg

Der starke Wind setzte den Fahrerinnen auch im zweiten Durchgang zu. Shiffrin behielt die Nerven und kurvte auch den entscheidenden Lauf sicher ins Ziel. Petra Vhlova schob sich mit einem Rückstand von 0,58 Sekunden auf Rang zwei. Für eine Überraschung auf dem Podest sorgte Bernadette Schild (+0,79). Die Österreicherin fuhr von Rang 11 auf Platz drei vor.

Auch Geiger punktet - Maier sieht noch Potenzial

Marina Wallner in Levi

Marina Wallner konnte im zweiten Lauf ihre starke Leistung nicht ganz wiederholen und rutschte aus den Top Ten. "Zufrieden kann sie nicht sein", sagte DSV-Sportdirektor Maier, da aus seiner Sicht für Wallner mehr drin gewesen wäre. Auch bei Geiger hätte es für ihn noch besser laufen können. Geiger fuhr rhytmisch durch die Stangen, brachte eine ordentliche Fahrt nach unten und verbesserte sich am Ende noch von Platz 24 auf 17 . "Ganz zufrieden kann ich nicht sein", sagte deshalb auch die Oberstdorferin zu ihrer Leistung. Die 24-Jährige freute sich aber, dass sie noch ein paar Plätze gutmachen konnte.

Teamkollegin Schmotz zeigte sich angrifflustiger, schied dann aber nach einem Fahrfehler im Steilhang vorzeitig aus. "Es war nach meinem Comeback schon gut, dass ich mich in den zweiten Durchgang gekämpft habe", so die 24-Jährige aus Fischbachau. Lena Dürr (Germering) war im ersten Lauf bereits ausgeschieden. Jessica Hilzinger (Oberstdorf) verfehlte als 47. das Finale der besten 30.

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dh | Stand: 17.11.2018, 14:32

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