Kira Weidle verpasst Podestplatz in Garmisch-Partenkirchen

Sportschau 29.01.2022 01:32 Min. Verfügbar bis 29.01.2023 Das Erste

Ski Aplin | Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen

Weidle fehlen nur vier Hundertstel aufs Podest

Stand: 29.01.2022, 12:54 Uhr

DSV-Speedfahrerin Kira Weidle hat bei der letzten Abfahrt vor den Olympischen Spielen ein Top-Drei-Ergebnis knapp verpasst. Nur vier Hundertstel fehlten der 25-Jährigen zum Sprung auf das Podest. Der Sieg ging an eine Schweizerin.

Während das Speed-Team der Männer schon in Peking ist, sind die alpinen Rennfahrerinnen noch in Garmisch-Partenkirchen gefordert. Allerdings wollten beim ersten von zwei Speedwettbewerben des Wochenendes nur 41 Fahrerinnen kurz vor dem Saisonhöhepunkt noch um Weltcup-Punkte kämpfen.

Suter hält die Konkurrentinnen auf Abstand

Einige alpine Topstars, wie Lara Gut-Behrami, Mikaela Shiffrin und Petra Vlhova hatten auf einen Start verzichtet. Abfahrts-Weltmeisterin Corinne Suter ließ sich die Chance dagegen nicht entgehen, noch einmal Selbstvertrauen für die olympische Medaillenjagd zu tanken. Mit 1:40,74 Minuten brannte die Schweizerin die Bestzeit in den Schnee. "Ich versuche es als guten Schwung für die nächsten Rennen mitzunehmen", sagte sie im ZDF-Interview.

Teamkollegin Jasmin Flury kam bis auf 0,51 Sekunden heran und feierte ihr bislang bestes Weltcup-Ergebnis. Drittschnellste war auf der Kandahar-Piste die Österreicherin Cornelia Hütter.

Weidle nimmt Platz vier gelassen

Vizeweltmeisterin Kira Weidle, hatte nach der zweiten Zwischenzeit schon 0,45 Sekunden Rückstand angesammelt, der gute Schlussabschnitt reichte nicht mehr für den Sprung aufs Podium. Insgesamt 0,82 Sekunden fehlten der 25-Jährigen am Ende auf Platz eins. Gerade Mal vier Hundertstel aufs Podest.

Kira Weidle verpasst knapp Podestplatz: "Kein Weltuntergang"

Sportschau 29.01.2022 02:46 Min. Verfügbar bis 29.01.2023 ARD


"Es ist schon etwas, was mir nicht entgegenkommt, dass es Plusgrade hat", so Weidle im ZDF nach der Fahrt bei den für sie zu "warmen" Temperaturen. Aber: "Die Platzierung ist okay." Und "Es gibt definitiv wichtigere Rennen, wo man auf dem Podest landen will."

Das Potenzial dafür hat sie: Mitte Januar war Weidle in Zauchensee auf Platz zwei gefahren und hatte beim vierten Weltcup-Podest ihre aufsteigende Form gezeigt. Nur Peking-Mit-Favoritin Gut-Behrami war schneller unterwegs gewesen.

Quelle: mla

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