Shiffrin gewinnt Slalom-Auftakt nach Vlhová-Sturz

Mikaela Shiffrin gewinnt den Slalom in Levi Sportschau 23.11.2019 00:55 Min. Verfügbar bis 23.11.2020 Das Erste

Slalom-Weltcup in Levi

Shiffrin gewinnt Slalom-Auftakt nach Vlhová-Sturz

Mikaela Shiffrin hat den ersten Slalom des Alpinwinters gewonnen. Die Vorjahressiegerin aus den USA profitierte dabei von einem Sturz der Slowakin Petra Vlhová. Lena Dürr kämpfte in beiden Läufen und wurde beste Deutsche.

Vorjahressiegerin Shiffrin profitierte im finnischen Levi von einem Sturz der Slowakin Petra Vlhová, die den ersten Lauf am schnellsten absolviert hatte. Mitfavoritin Wendy Holdener (SUI/+1,78 Sek.) sicherte sich den zweiten Platz, Katharina Truppe aus Österreich wurde Dritte (+1,94).

Lena Dürr (SV Germering/+3,73) fuhr in beiden Läufen engagiert und belegte als beste Starterin des Deutschen Skiverbands (DSV) Rang zehn.

Dürr resümierte im ZDF: "Ich bin nicht ganz zufrieden. Aber ich habe mich im zweiten Durchgang verbessert. Der Start in die Saison war ganz in Ordnung. Es war ein kleiner Schritt nach vorn. Ich freue mich auf Killington nächste Woche. Jetzt kann es losgehen."

Lena Dürr

Lena Dürr

Vlhová erst couragiert, dann im Pech

Bei null Grad Celsius, Nebel und leichtem Schneefall deutete zuvor vieles auf einen Sieg der Vorjahreszweiten Vlhová hin. Doch nach einem Fehler im zweiten Durchgang schied Shiffrins ärgste Konkurrentin der vergangenen Jahre in Führung liegend aus.

Shiffrin zieht an Legende Stenmark vorbei

Nach einem zweiten Platz im Riesenslalom von Sölden konnte die US-amerikanische Gesamtweltcup-Siegerin der vergangenen Saison auch dank eines eleganten und schwungvollen zweiten Laufs in Finnland jubeln. Mit ihrem 41. Weltcup-Sieg im Slalom überflügelte Shiffrin den großen Schweden Ingemar Stenmark, der in seiner Karriere 40 Slaloms gewinnen konnte.

Petra Vlhova beim Slalom in Levi

Petra Vlhova beim Slalom in Levi

Schmotz macht drei Plätze gut

Christina Ackermann (SC Oberstdorf) beendete das Rennen auf Platz 16. "Mit dem Steilhang werde ich kein Freund mehr. Ich bin froh, dass ich ein paar Punkte mitnehmen kann. Oben bin ich im zweiten Lauf besser zurechtgekommen. Ich lasse mich schnell von kleinen Fehlern aus dem Konzept bringen. Und dann habe ich runtergebremst. Ich habe mich insgesamt auf der Piste nicht richtig sicher gefühlt", sagte sie nach dem Rennen.

Marina Wallner (SC Inzell), die im ersten Durchgang zeitgleich mit Ackermann auf Rang 13 ins Ziel gekommen war, belegte Platz 27. Sie verlor mehr als eine Sekunde zwischen dem Mittelteil und dem Steilhang.

Marlene Schmotz (SC Leitzachtal) verbesserte sich von Rang 25 auf 22. Die 25-Jährige, die es vor vier Wochen in Sölden im zweiten Lauf nicht ins Ziel schaffte, führte bis zur letzten Zwischenzeit. Dann verlor Schmotz aber noch elf Hundertstel. Sie erklärte im ZDF: "Es liegt bei mir am Flachstück, Steilhang liegt mir besser. Aber heute war es unten raus ein bisschen mit Sparflamme, da hätte ich die Ski laufen lassen können."

Christina Ackermann beim Slalom in Levi

Christina Ackermann beim Slalom

Hilzinger und Ostler verpassen zweiten Lauf

Jessica Hilzinger (SC Oberstdorf) war nach einem Fahrfehler im ersten Durchgang ausgeschieden. Zudem verpasste Martina Ostler (SC Garmisch) bei ihrem Debüt im Ski-Weltcup das Finale der besten 30. Bei der 21-Jährigen war der Übergang in den Steilhang der Knackpunkt gewesen.

fth | Stand: 23.11.2019, 15:48

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