Hirscher-Show in Garmisch - Deutsche ohne Chance

Weltcup in Garmisch-Partenkirchen

Hirscher-Show in Garmisch - Deutsche ohne Chance

Die Show des Marcel Hirscher geht weiter. Mit zwei Laufbestzeiten beim Riesenslalom in Garmisch-Partenkirchen holte sich der Österreicher seinen 55. Weltcupsieg. An eine Überraschung aus deutscher Sicht war diesmal nicht zu denken. Am besten hielt sich Fritz Dopfer.

Marcel Hirscher hat es wieder allen gezeigt und in Garmisch-Partenkirchen den letzten Riesenslalom vor den Olympischen Winterspielen gewonnen. Es war der 55. Weltcup-Sieg in der Karriere des Österreichers. Hirscher fuhr in beiden Läufen Bestzeit (gesamt 2:40,18 Minuten) und war in der Endabrechnung 1,57 Sekunden schneller als sein Teamkollege Manuel Feller. Rang drei ging an den US-Amerikaner Ted Ligety (+ 1,69 Sekunden). Hirscher ließ mit dem Erfolg seinen Landsmann Hermann Maier hinter sich, der auf 54 Weltcup-Erfolge kam.

Dopfer bester DSV-Läufer - Straßer mit zweitbester Laufzeit

An eine Überraschung aus deutscher Sicht war diesmal nicht zu denken. Mit Alexander Schmid, Lokalmatador Fritz Dopfer und Linus Straßer hatten sich drei DSV-Athleten für den Finallauf qualifiziert. Straßer war haarscharf als 30. in den Endlauf gekommen, wo er mit 1:21,97 Minuten die zweitbeste Laufzeit (Bester Hirscher 1:21,54 Minuten) erzielte. Das bescherte dem Münchner in der Endabrechnung den 20. Platz (gesamt 2:43,49 Minuten). "Als 30. hast du nichts zu verlieren", sagte Straßer nach dem Husarenritt.

Dopfer aus Garmisch (2:43,18), der sich kurzfristig für eine Teilnahme entschieden hatte, landete zum Schluss auf Rang 15 und wurde bester Deutscher. Bitter wurde es für Schmid (2:43,53). Der 23-Jährige aus Oberstdorf hatte mit dem 15. Platz nach dem ersten Durchgang noch die besten Karten des deutschen Trios. Nach einem verpatzten zweiten Lauf reihte er sich aber noch hinter den beiden Kollegen als 22. ein.

Thema in: Wintersport im Ersten, Das Erste, 28.01.2018, 8.45 Uhr

jmd | Stand: 28.01.2018, 11:23

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