Riesenslalom: Schmid starker Neunter bei Sieg von Odermatt

Der Schweizer Marco Odermatt beim 1. Lauf des Riesenslaloms in Santa Caterina

Skip-alpin-Weltcup in Santa Caterina

Riesenslalom: Schmid starker Neunter bei Sieg von Odermatt

Der Schweizer Marco Odermatt fährt beim zweiten Riesenslalom-Weltcup im italienischen Santa Caterina der Konkurrenz davon. Alexander Schmid bestätigt seine starke Form und wird Neunter.

Nachdem der Riesenslalom der Männer am Sonntag (06.12.2020) wegen starker Schneefälle nicht stattfinden konnte, präsentierte sich Santa Caterina am Montag mit einer Winter-Traumlandschaft.

Odermatt kommt mit drehendem Kurs am besten zurecht

Am besten mit dem drehenden Kurs kam Marco Odermatt zurecht. Der Schweizer brachte seine Führung aus dem ersten Lauf ins Ziel. Sein Vorsprung auf den Zweiten Tommy Ford aus den USA betrug 0,73 Sekunden. Für den Schweizer war es der erste Sieg in einem Riesenslalom. Damit bendete der 23-Jährige eine lange Durststrecke der Eidgenossen. Den bislang letzten Sieg in dieser Disziplin für die Schweiz gab es 2011. Damals hieß der Sieger Carlo Janka.

Odermatt bestätigte erneut seine Top-Form: In allen Riesenslaloms, die bislang in dieser Saison stattgefunden haben, landete er auf dem Podest.

Für eine Überraschung sorgte erneut Filip Zubcic. Der Kroate, der am Samstag den Riesenslalom gewinnen konnte, lag nach dem ersten Durchgang auf Rang 21, kämpfte sich aber mit einem beeindruckenden zweiten Lauf auf den dritten Platz vor (+0,75s).

Riesenslalom der Männer - der 2. Lauf aus Santa Caterina Sportschau 07.12.2020 01:04:07 Std. Verfügbar bis 07.12.2021 Das Erste

Schmid bester DSV-Starter

Die DSV-Starter wollten diesmal die Top Ten angreifen. Alexander Schmid lag nach dem ersten Lauf auf dem elften Rang. In beiden Durchgängen zeigte der Allgäuer solide Laufleistungen und wurde schließlich mit dem neunten Rang (+1,09s) belohnt . "Ich bin sehr zufrieden, darauf kann man aufbauen. Ich bin zuversichtlich für die nächste Rennen", sagte Schmid. Es war abgesehen von zwei dritten Plätzen bei Parallel-Rennen erst seine zweite Fahrt in die Riesenslalom-Weltklasse nach einem sechsten Rang vor drei Jahren in Val d'Isere/Frankreich.

Stefan Luitz war nach seinem Auscheiden am Samstag im ersten Durchgang vorsichtig unterwegs. Bereits im oberen Abschnitt handelte er sich einen Rückstand ein. Im Finallauf ging Luitz als 18. beherzter ins Rennen, ließ aber an einem Übergang viel Zeit liegen. Luitz zeigte sich nach dem Rennen selbstkritisch: "Die Zeitabstände waren sehr gering. Da reicht es so wie ich gefahren bin nicht bis ganz vorne. Da muss man einfach besser Skifahren."

Julian Rauchfuss konnte sich als 42. (+2,27) nicht für den zweiten Lauf qualifizieren.

Riesenslalom der Männer - der 1. Lauf aus Santa Caterina Sportschau 07.12.2020 01:07:12 Std. Verfügbar bis 07.12.2021 Das Erste

nho | Stand: 07.12.2020, 14:10

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