Shiffrin schnappt sich auch die Riesenslalom-Kugel

Mikaela Shiffrin

Weltcup-Finale in Soldeu

Shiffrin schnappt sich auch die Riesenslalom-Kugel

Zum Abschluss des Weltcupfinals in Soldeu ist Viktoria Rebensburg im Riesenslalom auf Platz fünf gefahren. Wieder einmal nicht zu schlagen war Mikaela Shiffrin, die auch die kleine Kristallkugel mit nach Hause nimmt.

Nach dem Sieg im Super-G und ihrem zweiten Platz in der Abfahrt war Rebensburg auch im Riesenslalom auf einem guten Weg, erneut auf dem Podest zu landen. Ein Fahrfehler im Steilhang kurz vor dem Ziel kostete die 29-Jährige aus Kreuth jedoch den Stockerlplatz. Dort tummelte sich wieder mal die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die sich mit ihrem 17. Saisonsieg auch endgültig die kleine Kristallkugel für den Gewinn des Riesenslalom-Weltcups sicherte.

Die 24-Jährige, die auch den Gesamtweltcup sowie die Disziplinenwertungen im Slalom und Super-G gewonnen hat, kämpfte mit den Tränen, als sie ihre dritte kleine Kugel überreicht bekam.

Neuseeländerin Robinson überrascht mit Platz zwei

Zweite wurde völlig überraschend eine Neuseeländerin: Die erst 17-jährige Junioren-Weltmeisterin Alice Robinson, die im ersten Lauf als letzte Läuferin im Feld schon auf Rang drei gefahren war, belegte mit nur 0,30 Sekunden Rückstand Platz zwei und damit ihren ersten Podiumsplatz im Weltcup überhaupt. Dritte wurde die Slowakin Petra Vlhova (+ 0,41).

Rebensburg: "Zu viele blöde Fehler"

"Grundsätzlich war es eine solide Fahrt. In diesem Jahr waren öfters mal ein paar blöde Fehler drin. Mikaela hat die Kristallkugel deshalb auch verdient gewonnen", sagte Rebensburg im ZDF. Zu sehr ärgerte sie sich aber nicht mehr über das verpasste Podium. Im Interview war sie schon wieder zum Scherzen aufgelegt. Auf die Frage, ob sie, anders als Felix Neureuther, im nächsten Jahr weiter mit dabei ist, sagte sie erst: "Nein, ich höre auch auf." Ein Spaß! "Nein, Schmarrn! Natürlich mache ich weiter. Das würde der Wolfi Maier (der DSV-Alpindirektor, d. Red.) jetzt nbicht auch noch verkraften."

Hansdotter verteilt Zimtschnecken

Frida Hansdotter

Frida Hansdotter beim Weotcupfinale

Einen Abschied gab es auch: Frida Hansdotter bestritt im ersten Lauf das allerletzte "Rennen" ihrer Karriere. Im blau-gelben Kleid und mit schwedischem Zimtschnecken "bewaffnet", die sie an Streckenposten, FIS-Mitarbeiter und ihre Teamkolleginnen verteilte, ließ sich die 33-jährige Slalom-Olympiasiegerin von Pyeongchang feiern. "Ich wollte noch etwas Spezielles machen zum Abschluss. Ich hatte wirklich Spaß, hier runterzufahren", sagte sie im Ziel.

Thema in: B5 aktuell, 17.03.2019, 15.15 Uhr

wp | Stand: 17.03.2019, 13:03

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