Rebensburg bei Shiffrin-Sieg Fünfte im Riesenslalom

Riesenslalom der Frauen am Kronplatz - die Entscheidung Sportschau 15.01.2019 03:31 Min. Verfügbar bis 15.01.2020 Das Erste

Riesenslalom der Frauen in Südtirol

Rebensburg bei Shiffrin-Sieg Fünfte im Riesenslalom

Viktoria Rebensburg ist in ihrem ersten Riesenslalom des Jahres am Podest vorbeigefahren - und war nach infektbedingter Pause mit ihrem Abschneiden trotzdem zufrieden. Der überlegene Sieg am Kronplatz ging an die Weltcup-Spitzenreiterin.

Viktoria Rebensburg hat beim Riesenslalom am Kronplatz das Podest verpasst. Beim Sieg der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin wurde die 29-jährige Kreutherin am Dienstag (15.01.2019) Fünfte. Nach Rang sieben im ersten Lauf verbesserte sich die Olympiasiegerin von 2010 im zweiten, von ihrem Trainer gesteckten, Durchgang noch um zwei Plätze. Auf das Podest fehlten der Bayerin aber 0,74 Sekunden. Im ersten Lauf verlor Rebensburg im unteren Teil, im zweiten Lauf im Mittelteil der Strecke die nötige Zeit für den angepeilten Platz unter den besten Drei.

Rebensburg: "Versucht, rauszuholen, was geht"

Rebensburg war dennoch nicht unzufrieden: "Ich habe versucht, rauszuholen, was geht. Ich bin zufrieden", sagte sie nach dem Rennen im BR-Fernsehen. Die Vorjahressiegerin am Kronplatz konnte die vergangene Woche wegen eines Infektes nicht trainieren und erklärte: "Dafür, dass ich die vergangene Woche noch komplett im Bett lag, war es gut. Wenn ich die volle Kraft gehabt hätte, wäre sicher noch mehr möglich gewesen."

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Shiffrin siegt überlegen

Den Sieg sicherte sich mit riesigem Vorsprung die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin. Die 23-Jährige hatte im ersten Durchgang schon komfortable 1,39 Sekunden auf die Konkurrenz herausgefahren. Im zweiten Lauf riskierte sie nichts mehr und fuhr ihren 54. Weltcupsieg locker nach Hause. Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen die Slowakin Petra Vlhova in Oslo und Flachau zeigte Shiffrin auf der harten und steilen Piste einen perfekten ersten und souverän gefahrenen zweiten Lauf. "Es hat viel Spaß gemacht. Ich wollte einfach einen guten zweiten Durchgang fahren. Das ist mir gelungen", sagte die 23-jährige Shiffrin.

Die zweifache Olympiasiegerin, die über Weihnachten in den italienischen Dolomiten trainiert hatte, absolvierte die 45 Tore des ersten und die 46 Tore des zweiten Durchgangs in 2:04,75 Minuten und hatte im Ziel immer noch 1,21 Sekunden Vorsprung. Shiffrin feierte bereits den zehnten Weltcupsieg in diesem Winter.

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Worley und Bassino auf Rang zwei und drei

Hinter Shiffrin kämpften etwa zehn Läuferinnen um die weiteren Podestplätze. Am besten schlugen sich dabei Tessa Worley aus Frankreich, die mit dem schnellsten Lauf des zweiten Durchgangs noch Zweite wurde, und die Italienerin Marta Bassino, die sich von Rang vier noch auf Platz drei verbesserte.

Die Slowakin Petra Vlhova, die Shiffrin zuletzt zweimal besiegt hatte, wurde Vierte.

Schmotz und Hronek verpassen zweiten Lauf

Nicht im zweiten Lauf der besten 30 dabei waren Veronique Hronek und Marlene Schmotz. Hronek, die mit der hohen Startnummer 50 ins Rennen ging, lag bei der zweiten Zwischenzeit noch auf Rang 27. Doch dann rutschte die 27-Jährige aus Unterwössen weg und schied aus.

Schmotz verpasste das Finale um die Winzigkeit von nur vier Hundertstelsekunden. Mit Startnummer 56 kam sie zunächst als 30. ins Ziel. Doch dann wurde die 24-Jährige noch von zwei nach ihr fahrenden Läuferinnen verdrängt und schließlich 32. Nach ihrem Lauf sagte sie im BR-Fernsehen: "Ich war zum ersten Mal hier. Die Strecke war gut zu fahren. Leider Gottes hat es nicht geklappt. Ein paar Hundertstel findet man immer, die man irgendwo verliert. Ärgerlich, aber man kann immer was lernen."

dh | Stand: 15.01.2019, 13:58

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