Vlhova siegt vor Rebensburg

Riesenslalom der Damen

Vlhova siegt vor Rebensburg

Beim Riesenslalom in Spindlermühle hat Viktoria Rebensburg den Sieg verpasst. Hinter Petra Vlhova fuhr sie auf Platz zwei. Der US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin ist durch Platz drei die kleine Kristallkugel im Riesenslalom-Weltcup kaum noch zu nehmen.

Als Zweitplatzierte des ersten Durchgangs (+0,48) konnte Rebensburg (SC Kreuth) ihren Vorsprung fast auf die Hundertstel genau halten. Damit war der zweite Platz für die Bayerin sicher. Würde es sogar zum Sieg reichen? Nein! Die nach dem ersten Durchgang Führende Petra Vlhova aus der Slowakei verlor nach der zweiten Zwischenzeit zwar kurz ihren Rhythmus. Am Ende fuhr sie aber doch noch den Sieg mit elf Hundertstel Vorsprung heraus. "Das war knapp am Ende. Ich bin trotzdem extrem zufrieden", sagte die Oberbayerin und lobte die Siegerin: "Die Petra setzt die Latte im Riesentorlauf derzeit extrem hoch - das ist die neue Aufgabe".

Shiffrin verpasst vorzeitigen Gewinn der Kleinen Kristallkugel

Mikaela Shiffrin in Spindlermühle

Mikaela Shiffrin in Spindlermühle

Shiffrin hat es durch ihren dritten Platz knapp verpasst, nach dem Gesamt-Weltcup und dem Slalom-Weltcup auch den Sieg in der Riesenslalom-Gesamtwertung vorzeitig zu holen. Vor dem letzten Weltcuprennen in Andorra hat sie 97 Punkte Vorsprung auf Vlhova, sodass die Slowakin theoretisch noch an ihr vorbeiziehen kann. Im Finale von Spindlermühle zeigte Shiffrin einen butterweichen Traumlauf und setzte mit Laufbestzeit mit mehr als einer Sekunde Vorsprung nochmals ein deutliches Ausrufezeichen. Auch die nach dem ersten Lauf drittplatzierte Federica Brignone fiel hinter Shiffrin auf Rang vier zurück.

Riesenslalom-Konkurrentin Worley ausgebremst

Tessa Worley hätte Shiffrin den Riesenslalom-Weltcup auch noch streitig machen können. Sie fuhr aber im zweiten Durchgang zu vorsichtig. Rang sieben war für die Französin zu wenig, um noch aufschließen zu können. Überholt wurde sie noch von der Slowenin Meta Hrovat. Sie arbeitete sich durch einen besonders gut gefahrenen Startabschnitt auf Platz fünf vor und verdrängte auch die Österreicherin Eva-Maria Brem auf Rang sechs.

Schmotz steigert sich unter die Top-20

Marlene Schmotz

Marlene Schmotz

Marlene Schmotz konnte sich durch Rang 29 (+3,98) ganz knapp für den zweiten Durchgang qualifizieren. Die für den SC Leitzachtal fahrende Oberbayerin verbesserte sich auch durch einen besonders guten Schlussabschnitt auf Rang 18. Damit verbuchte sie ihr bestes Weltcup-Resultat im Riesenslalom. Veronique Hronek war als 46. nach dem ersten Lauf (+5,18) nicht im Finale dabei.

rmü | Stand: 08.03.2019, 14:37

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