Shiffrin ausgeruht, Rebensburg mit gutem Gefühl

Weltcup-Riesenslalom in Courchevel

Shiffrin ausgeruht, Rebensburg mit gutem Gefühl

Es geht Schlag auf Schlag für die Alpin-Damen: In Courchevel steht heute der dritte Riesenslalom der Saison an. Viktoria Rebensburg hat gute Erinnerungen an den Hang.

"Bis letztes Jahr hat mir der Hang dort nicht so gut gefallen. Aber letzte Saison bin ich mit einem guten Gefühl durch meinen dritten Platz von dort heimgefahren. Die Erinnerungen sind also positiv, und ich möchte auch dieses Jahr ein gutes Rennen im Riesenslalom fahren", kündigte Viktoria Rebensburg an. Die beste deutsche Riesenslalomläuferin der letzten Jahre, die zuletzt den Super-G in Lake Louise gewinnen konnte, hofft, endlich auch in ihrer Spezialdisziplin durchzustarten. Nach Platz 13 beim Weltcupauftakt in Sölden ließ die 30-Jährige aus Kreuth einen siebten Platz in Killington folgen. Das ist aber noch nicht das, was sie sich vorstellt.

Rebensburg arbeitet an Feinheiten

"Ich werde nochmal trainieren, um die letzten Feinheiten zu finden, die bisher noch gefehlt haben. Ich möchte auch dort das Gefühl bekommen, was ich momentan in den Speed-Disziplinen habe und wieder dahin kommen, wo ich letzte Saison aufgehört habe", sagte sie vor wenigen Tagen.

Shiffrin wartet noch auf Riesenslalomsieg

Aber gerade der Riesenslalom hält in diesem Winter Überraschungen bereit: Den Saisonauftakt gewann die junge Neuseeländerin Alice Robinson, in Killington triumphierte völlig unerwartet die Italienerin Marta Bassino. Die Etablierten fuhren bislang noch hinterher, auch Mikaela Shiffrin. Die US-Amerikanerin möchte nach einem zweiten und einem dritten Platz endlich mal wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen. Auch deshalb ließ sie den Parallelslalom in St. Moritz am Sonntag aus und konzentriert sich voll auf Courchevel.

DSV: Drei von vier Fahrerinnen sind gesetzt

Der deutsche Bundestrainer Alpin Damen, Jürgen Graller, setzt im französischen Nobelort neben Rebensburg auch auf Lena Dürr und Marlene Schmotz. "Zusätzlich werden wir noch eine junge Athletin aus der Europacup-Mannschaft nominieren, da wir vier Startplätze zur Verfügung haben und es diesmal auch gut in das Rennprogramm passt. Ich möchte einer jungen Athletin in Courchevel die Chance geben, in den Weltcup hineinzuschnuppern." Wer das sein wird, entscheidet sich kurzfristig. Über die Strecke sagt Graller: "Courchevel ist eine Strecke, die oben sehr flach beginnt und anschließend einen sehr gleichmäßigen Steilhang hat. Grundsätzlich ist die Strecke nicht allzu schwierig."

Im Programm: Live im BR Fernsehen, 17.12. 2019, 10.30 Uhr

wp | Stand: 17.12.2019, 09:23

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