Favoritinnen auf den Gesamtweltcup: Shiffrin - wer sonst?

Favoritinnen auf den Gesamtweltcup: Shiffrin - wer sonst?

Ihre Dominanz in der vergangenen Saison war erdrückend: Titelverteidigerin Mikaela Shiffrin geht deshalb wieder als Topfavoritin auf den Gewinn des Gesamtweltcups in die Saison. Viktoria Rebensburg und andere haben bestenfalls Außenseiterchancen.

Mikaela Shiffrin

Mikaela Shiffrin: Dreimal in Folge hat die US-Amerikanerin zuletzt den Gesamtweltcup gewonnen. So beeindruckend wie im Winter 2018/2019 ist ihr das noch nie gelungen. Mit sagenhaften 2.204 Punkten distanzierte sie die Konkurrenz um Längen. Neben der großen Kristallkugel holte sie auch drei kleine - im Slalom, Riesenslalom und im Super-G. Mit inzwischen 60 Weltcup-Einzelsiegen jagt die 24-Jährige nun sogar die Siegrekorde von Lindsey Vonn (82) und Ingemar Stenmark (86). Wenn sich Shiffrin nicht verletzt, kann sie sich wohl nur selber schlagen.

Mikaela Shiffrin: Dreimal in Folge hat die US-Amerikanerin zuletzt den Gesamtweltcup gewonnen. So beeindruckend wie im Winter 2018/2019 ist ihr das noch nie gelungen. Mit sagenhaften 2.204 Punkten distanzierte sie die Konkurrenz um Längen. Neben der großen Kristallkugel holte sie auch drei kleine - im Slalom, Riesenslalom und im Super-G. Mit inzwischen 60 Weltcup-Einzelsiegen jagt die 24-Jährige nun sogar die Siegrekorde von Lindsey Vonn (82) und Ingemar Stenmark (86). Wenn sich Shiffrin nicht verletzt, kann sie sich wohl nur selber schlagen.

Alice Robinson: Sie hatte vor der Saison kaum einer auf der Rechnung. Die 17-jährige Neuseeländerin ist dabei die Ski-Alpin-Welt auf den Kopf zu stellen. Die Schülerin verwies die alpine Rekordsiegerin Mikaela Shiffrin im ersten Riesenslalom der Saison in Sölden überraschend auf Platz zwei und katapultierte sich über Nacht zur heißesten Konkurrentin von Shiffrin. 

Petra Vlhova: Die Slowakin sammelte in der vergangenen Saison zweite Plätze. Sowohl im Gesamtweltcup wie auch im Slalom- und Riesenslalom-Weltcup landete sie hinter Shiffrin. Ein paarmal konnte sie die US-Amerikanerin schlagen, doch meist hatte sie das Nachsehen. Da sie in den Speeddisziplinen nicht fährt, bleibt sie Außenseiterin, wenn es um den Gewinn der großen Kristallkugel geht.

Wendy Holdener: Die Schweizerin gilt als brutal ehrgeizig. Diese Charaktereigenschaft im Zusammenspiel mit ihrer Vielseitigkeit (Holdener fährt auch Super-G) macht sie zur vielleicht größten Herausforderin von Mikaela Shiffrin. An der Konstanz muss die Doppel-Weltmeisterin von Are (Kombination und Mannschaft) aber noch arbeiten.

Viktoria Rebensburg: Ein guter Saisonstart wäre so wichtig für Viktoria Rebensburg. Dann könnte die 30-Jährige in einen Flow kommen, der sie auch in die Phalanx der Besten befördern könnte. Zweimal war sie bereits Dritte im Gesamtweltcup, vergangene Saison landete sie auf Rang vier. Drauf hat sie's also. Das große Ziel ist aber, dass Rebensburg lange im Kampf um die kleine Kristallkugel im Riesenslalom mitfährt. Auch das wäre ein großer Erfolg.

Ragnhild Mowinckel: Die Norwegerin ist eine Allrounderin, die außer im Slalom in allen Disziplinen für einen Podestplatz in Frage kommt. Zwar hat die 27-Jährige erst einen Einzel-Weltcupsieg auf der Habenseite. Beeindruckend ist aber, mit welcher Konstanz sie regelmäßig unter die besten Zehn fährt. Schade, dass sie den Saisonstart wegen einer Verletzung verpasst.

Federica Brignone: Riesenslalom und Super-G heißen die Paradedisziplinen der Italienerin. Aber auch in der Abfahrt und in der Kombination kann die 29-jährige Mailänderin punkten. Zuletzt war sie nicht immer fit. Gerade deshalb ist ihr sechster Platz im Gesamtweltcup ein Fingerzeig. Mit Brignone ist zu rechnen.

Ilka Stuhec: Die Abfahrts-Weltmeisterin kommt dann für eine Topplatzierung im Gesamtweltcup in Frage, wenn sie ihre Dominanz in den Speeddisziplinen zurückgewinnt. Verletzungen warfen die 28-jährige Slowenin immer wieder zurück. Bleibt sie gesund, wird sie vor allem in der Abfahrt schwer zu schlagen sein.

Stand: 28.10.2019, 09:54 Uhr

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