Alpin-Rennläufer Dreßen erfolgreich am Kreuzband operiert

Thomas Dreßen

Nach schwerer Knieverletzung

Alpin-Rennläufer Dreßen erfolgreich am Kreuzband operiert

Gute Nachrichten vom schwer gestürzten Alpin-Rennfahrer Thomas Dreßen: Die Knie-Operation verlief gut. Dreßen meldete sich bereits aus dem Krankenhaus. Sein Arzt gab bekannt, wann er wieder auf den Schnee zurückkehren kann.

Vier Tage nach seinem Kreuzbandriss wurde Dreßen in München operiert. Wie der Mannschaftsarzt des Deutschen Ski-Verbandes, Manuel Köhne, sagte, sei die Knie-Operation am Dienstag (04.12.2018) "sehr positiv" verlaufen.

Verletzung an Kreuzband, Meniskus, Innenband

Dreßen war am vergangenen Freitag (30.11.2018) bei der Weltcup-Abfahrt in Beaver Creek gestürzt und hatte sich dabei im rechten Knie das vordere Kreuzband gerissen sowie das Innenband und den Meniskus verletzt. Bei der Operation in München sei laut Köhne das gerissene Kreuzband durch die körpereigene Quadrizepssehne, eine Muskelansatzsehne am Oberschenkel, ersetzt worden.

Dreßen: "Die nächsten Tage loslegen"

Eine erste Reaktion von Dreßen gibt es ebenfalls bereits. Der 25-jährige Sieger der legendären "Streif" in Kitzbühel sagte: "Ich bin jetzt froh, dass die Operation so positiv verlaufen ist und damit der erste Schritt gemacht ist, um wieder in den Rennsport zurückzukommen. Ich werde mir die Zeit für eine nachhaltige Rehabilitation nehmen. Ich bin optimistisch und werde in den nächste Tagen loslegen."

Dieses Element beinhaltet Daten von Instagram. Sie können die Einbettung auf unserer Datenschutzseite deaktivieren.

Sechs bis acht Monate Trainingspause

Laut Köhne müsse Dreßen nun noch ein paar Tage im Krankenhaus bleiben. "Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, kann Thomas in etwa sechs bis acht Monaten wieder mit dem Schneetraining beginnen", fügte er hinzu.

dh/sid | Stand: 04.12.2018, 17:51

Darstellung: