Shiffrin mit nächstem Rekord-Sieg

Mikaela Shiffrin

Slalom in Semmering

Shiffrin mit nächstem Rekord-Sieg

Mikaela Shiffrin setzt im Slalom weiter eine Bestmarke nach der anderen. Ihr Sieg am Semmering war der 36. Slalomerfolg ihrer Karriere und ihr 15. Weltcupsieg in diesem Kalenderjahr. Christina Geiger zeigte dagegen Nerven im zweiten Lauf.

Einen Tag nach dem Riesentorlauf nahm Shiffrin beim Slalom am Semmering Revanche. Nach dem enttäuschenden fünften Platz war die US-Amerikanerin mit viel Wut unterwegs und zeigte zwei dynamische Fahrten. Die Gesamtweltcup-Führende kam mit einem Vorsprung von 0,29 Sekunden auf die Vortagessiegerin im Riesenslalom, Petra Vlhová, (SVK) ins Ziel. Dritte wurde Wendy Holdener aus der Schweiz (+0,38 Sek.).

Mit ihrem Sieg am Semmering hat Shiffrin eine weitere Bestmarke aufgestellt. Die 23-Jährige ist die erste Läuferin in einem Kalenderjahr, die 15 Weltcup-Siege feiern konnte. Zudem überholte sie mit ihrem 36. Sieg die Österreicherin Marlies Schild als erfolgreichste Slalom-Fahrerin.

Geiger versagen die Nerven

Christina Geiger verspielte ihre gute Ausgangsposition schon nach drei Toren und schied aus. Nach dem ersten Lauf hatte sie noch auf Rang sieben gelegen. Die 28-Jährige wartet damit weiter auf die Qualifikation für die WM im Februar und hat nur noch drei Gelegenheiten.

Shiffrin gewinnt Slalom von Semmering

Sportschau 29.12.2018 00:52 Min. Verfügbar bis 29.12.2019 ARD

Auch für Lena Dürr verlief der Wettbewerb enttäuschend. Mit einem großen Rückstand von 5,23 Sekunden wurde sie 25. und verpasste damit wohl die Qualifikation für das City Event am Neujahrstag in Oslo. Als 17. der Slalom-Wertung muss Dürr darauf hoffen, dass genug vor ihr platzierte Fahrerinnen auf einen Start in Norwegen verzichten. Im Ziel gab sich die Germeringerin selbstkritsich: "So kann man keinen Weltcup fahren. Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Ich muss mir im Training die Sicherheit holen, um im Rennen dann auch locker zu sein", sagte Dürr.

Jessica Hilzinger konnte sich mit der hohen Startnummer 51 noch für den zweiten Lauf qualifizieren und fuhr vom 28. auf den 23. Platz (+4,52 Sek.) vor - ihr bestes Ergebnis in diesem Winter und im Slalom. Ihr vornehmliches Ziel war das Punktesammeln für den Weltcup. "Wenn man die Chance zum Punkten hat, fährt man schon etwas mit Sicherheit", sagte Hilzinger. Marlene Schmotz schied im ersten Durchgang aus.

nho/sid/dpa | Stand: 29.12.2018, 14:30

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