CAS weist Antrag von Skirennläufer Luitz ab

Stefan Luitz

Rechtsstreit

CAS weist Antrag von Skirennläufer Luitz ab

Stefan Luitz hat im Streit um die Strafe für seinen Verstoß gegen das Anti-Doping-Reglement des Skiweltverbands FIS eine juristische Niederlage kassiert.

Wie seine Anwältin der Deutschen Presse-Agentur am Freitag bestätigte, folgte der Internationale Sportgerichtshof CAS dem Antrag auf einstweilige Aussetzung der Disqualifikation vom Rennen in Beaver Creek nicht. Stefan Luitz rutscht bereits damit beim Riesenslalom in Adelboden am Samstag in der Startliste zurück. Statt in den Top sieben ist er nur noch in den Top 15.

Noch kein endgültiges Urteil in der Sache

Die Entscheidung ist aber noch kein Urteil in der eigentlichen Frage. Der Fall solle zur grundsätzlichen Klärung vor das CAS gebracht werden, hieß es in einer Mitteilung. Luitz wurde dort mit den Worten zitiert: "Es geht ja nicht nur um meine 100 Punkte, sondern darum, dass Klarheit im System herrschen muss."

Luitz scheitert mit Eilantrag vor dem Sportgerichtshof

Sportschau 11.01.2019 01:18 Min. Verfügbar bis 11.01.2020 ARD

 Disqualifikation wegen Regelverstoßes

Luitz hatte bei seinem ersten Sieg im Weltcup Angfang Dezember in Beaver Creek zwischen den Durchgängen Sauerstoff über eine Maske eingeatmet und damit gegen Punkt 2.12. des Anti-Doping-Reglements verstoßen. Der Skiweltverband disqualifizierte den Sportler, allerdings nicht wegen Dopings - die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA erlaubt die zusätzliche Sauerstoffzufuhr seit 2018 - sondern wegen eines Regelverstoßes.

Stand: 11.01.2019, 17:39

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